Dienstag – 23. Dezember 2026
VIERTER SONNTAG IM ADVENT
Die nahende Freude
Vesper / Abendgebet



Psalm 3 IV
Ach Herr, wie zahlreich sind meine Feinde, *
viele stehen gegen mich auf,
viele sind es, die von mir sagen: *
„Für den gibt es keine Hilfe bei Gott.”
Du aber, Herr, bist der Schild für mich, *
Du bist meine Ehre und erhebst mein Haupt.
Ich rufe zum Herrn mit meiner Stimme, *
er gab mir Antwort von seinem heiligen Berg.
Ich legte mich hin und schlief, *
ich bin erwacht, denn mich hält der Herr.
Ich fürchte nicht viele Tausende, *
die ringsum mich belagern.
Erhebe Dich, Herr, hilf mir, mein Gott, *
Du schlägst all meine Feinde nieder.
Beim Herrn ist die Hilfe. *
Dein Segen komme auf Dein Volk. +


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 14 IV
Der Tor spricht in seinem Herzen: *
„Es ist kein Gott.”
Sie handeln verderbt und abscheulich, *
keiner tut Gutes.
Der Herr schaut vom Himmel herab *
auf die Menschen,
zu sehn, ob jemand Einsicht hat *
und nach Gott fragt.
Aber alle sind sie abtrünnig, *
alle verdorben,
da ist keiner, der Gutes tut, *
auch nicht einer.
Haben denn, die Übles tun, keine Einsicht? / Sie verzehren Mein Volk, wie man Brot isst, *
aber den Herrn rufen sie nicht an!
Da erschrecken sie gewaltig: *
Gott ist bei den Gerechten.
„Den Plan des Armen wollt ihr vereiteln?” *
Doch seine Zuflucht ist der Herr.
Ach käme doch aus Zion Hilfe für Israel! / Wenn der Herr
das Geschick seines Volkes wendet, *
dann wird Jakob jubeln und Israel sich freuen. +


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 19 A VII
Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, *
Seiner Hände Werk kündet das Firmament.
Ein Tag sagt es dem andern, *
eine Nacht tut's kund der andern,
ohne Sprache und ohne Worte, *
unhörbar ist ihre Stimme.
Ihre Botschaft geht aus in alle Welt, / ihre Worte zu den Enden der Erde. *
Bei ihnen hat Er der Sonne ein Zelt gemacht.
Sie kommt wie ein Bräutigam aus seinem Gemach *
und freut sich wie ein Held, ihre Bahn zu laufen.
An einem Ende des Himmels geht sie auf, / läuft herum bis ans andere Ende: *
nichts bleibt verborgen vor ihrer Glut. +


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

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O Gott, aus Deinem klaren Licht
schufst Du für uns den hellen Tag.
Wir suchen Dich, des Lichtes Quell,
nun, da der Tag hinuntersinkt.
Die Sonne eilt dem Westen zu
auf ihrer vorbestimmten Bahn,
rasch senkt der Abend sich herab
und hüllt die Welt in Dunkelheit.
Wir flehn zu Dir, o höchster Herr,
ermüdet von des Tages Last:
Mit Deinem Segen nehme uns
die Nacht in ihre Ruhe auf.
Wenn unser letzter Tag sich neigt,
dann wehre, Herr, der Finsternis
und führe uns in Deiner Huld
zum Licht, das keinen Abend kennt.
Dies schenk uns, Vater voller Macht,
und du, des Vaters einz'ger Sohn,
die ihr in Einheit mit dem Geist
auf ewig thront im Reich des Lichts. Amen.
Ꝟ Unser Abendgebet steige auf zu dir, Herr,
℞ und es senke sich herab auf uns dein Erbarmen.


Magnificat I
Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
mein Geist freut sich über Gott, meinen Heiland;
denn die Niedrigkeit Seiner Magd hat Er angesehn, *
siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn Er hat Großes an mir getan, der da mächtig ist, *
und Sein Name ist heilig.
Sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht *
bei denen, die Ihn fürchten. (+)
Mit Seinem Arm wirkt Er gewaltige Taten *
und zerstreut, deren Herz voll Hochmut ist.
Von ihrem Thron stößt Er die Mächtigen *
und erhebt die Niedrigen.
Die da hungrig sind, füllt Er mit Gütern, *
und die Reichen lässt Er leer ausgehn.
Er nimmt sich Seines Dieners Israel an *
und denkt an Sein Erbarmen.
Wie Er geredet hat zu unsern Vätern, *
Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. +


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Gott, Du bist Hirte und Hüter Deines ganzen Volkes. Du schläfst nicht noch schlummerst Du. Du segnest uns beim Ausgang und beim Eingang. Wir bitten und rufen:
Komm Deinem Volk zu Hilfe.
Wir danken Dir, dass Du uns diesen Tag über in aller Not und Gefahr bewahrt hast. Gib uns nun, da der Tag zu Ende geht, Frieden bei Dir und Ruhe für Leib und Seele. Wir bitten und rufen:
Komm Deinem Volk zu Hilfe.
Lass uns geborgen sein in Deiner Gnade. Vollende das Werk, das Du in uns begonnen hast und wecke uns auf zum neuen Tag, dass wir Dich allezeit loben und preisen. Wir bitten und rufen:
Komm Deinem Volk zu Hilfe.
Stilles Gebet
Gott, Du Ursprung des Friedens. Dich zu kennen heißt ewiges Leben und Dir zu dienen ist wahre Freiheit. Schütze uns gegen alle Angriffe von Feinden, dass wir im Vertrauen auf Deinen Beistand keine Macht der Welt fürchten müssen, sondern der Kraft Christi gewiss werden, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und wirkt in Ewigkeit.
Amen.
Lasst uns den Herren preisen!
Gott sei ewig Dank.
Es segne und behüte uns Gott,
der Allmächtige und Barmherzige,
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.