Donnerstag – 4. Dezember 2026
ERSTER SONNTAG IM ADVENT
Der kommende Herr
Vesper / Abendgebet



Psalm 122 VII
Ich freute mich, als man mir sagte: *
„Wir wollen gehen zum Haus des Herrn!”
Nun stehen unsere Füße *
in deinen Toren. Jerusalem!
Jerusalem, gebaut als eine Stadt, *
die ringsum festgefügt ist.
Dorthin ziehen die Stämme, *
die Stämme des Herrn.
So ist es Ordnung in Israel, *
den Namen des Herrn zu preisen.
Dort stehen die Throne zum Gericht. *
die Throne des Hauses David. (+)
Wünscht Jerusalem Frieden, *
geborgen seien, die dich lieben!
Friede wohne in deinen Mauern, *
Geborgenheit in deinen Häusern!
Wegen meiner Brüder und Freunde *
will ich sagen: „In dir sei Friede!”
Wegen des Hauses des Herrn, unsres Gottes, *
will ich für dich um Gutes bitten. +


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 72 B VIII
Gott, gib Dein Gericht dem König, *
Dein Recht dem Königssohn.
Er erbarme sich der Armen und Schwachen *
und rette das Leben der Gebeugten.
Er erlöse sie aus Bedrückung und Gewalt, *
kostbar ist ihr Blut in seinen Augen.
Er lebe! Man gebe ihm Gold aus Saba, / ja, man bete für ihn beständig, *
man segne ihn Tag für Tag:
Im Lande gebe es Korn in Fülle, *
auf den Gipfeln der Berge woge es.
Wie der Libanon sei seine Frucht, / seine Halme mögen blühen *
wie das Kraut auf dem Felde.
Sein Name bestehe in Ewigkeit, *
und vor der Sonne sprosse sein Name!
Und in ihm sollen sich segnen, *
ihn preisen alle Völker. (+)
Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, *
denn Er allein tut Wunder!
Gepriesen sei Sein herrlicher Name in Ewigkeit, / Seine Herrlichkeit fülle die ganze Erde! *
Amen, ja Amen! +


Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 25 A VII
Zu Dir, Herr, erheb ich mein Herz, *
mein Gott, auf Dich vertraue ich.
Lass mich niemals zuschanden werden *
und meine Feinde niemals frohlocken.
Denn keiner, der auf Dich harrt, wird zuschanden, *
zuschanden werden, die treulos sind ohne Grund.
Herr, zeige mir Deine Wege *
und lehre mich Deine Steige!
Leite mich in Deiner Treue, / denn Du bist der Gott meines Heiles, *
auf Dich hoffe ich Tag für Tag.
Denke an Dein Erbarmen, Herr, / an die Taten Deiner Huld: *
sie sind von Ewigkeit her.
Denk nicht an die Sünden meiner Jugend, / denk an mich nach Deiner Gnade, *
denn Du, Herr, bist gütig!
Der Herr ist gütig und gerecht, *
darum weist Er Sündern den Weg.
Die Demütigen leitet Er nach dem Recht *
und lehrt die Gebeugten Seinen Weg.
Alle Wege des Herrn sind Gnade und Treue, *
denen, die Seinen Bund und Seine Gebote halten. +


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

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Du ewig abendloses Licht,
dreiein'ger Herrscher aller Welt:
gib, wenn des Himmels Sonne sinkt,
dass Deine Klarheit uns erhellt.
Dir galt des Morgens erstes Lob,
Dich preisen wir zur Abendstund:
Du Licht und Freude unsres Tags,
schenkst Leben uns und Deinen Bund.
So lässt Du wandern uns im Licht,
wir dürfen Deine Kinder sein;
wenn einmal unser Tag sich neigt,
lädst Du zum Abendmahl uns ein.
Wir preisen, Vater, Deine Huld,
die Du uns schenkst in Deinem Sohn;
erfülle uns mit Deinem Geist
und lass uns stehn an Deinem Thron. Amen.
Ꝟ Unser Abendgebet steige auf zu dir, Herr,
℞ und es senke sich herab auf uns dein Erbarmen.


Magnificat VIII
Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
mein Geist freut sich über Gott, meinen Heiland;
denn die Niedrigkeit Seiner Magd hat Er angesehn, *
siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn Er hat Großes an mir getan, der da mächtig ist, *
und Sein Name ist heilig.
Sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht *
bei denen, die Ihn fürchten. (+)
Mit Seinem Arm wirkt Er gewaltige Taten *
und zerstreut, deren Herz voll Hochmut ist.
Von ihrem Thron stößt Er die Mächtigen *
und erhebt die Niedrigen.
Die da hungrig sind, füllt Er mit Gütern, *
und die Reichen lässt Er leer ausgehn.
Er nimmt sich Seines Dieners Israel an *
und denkt an Sein Erbarmen.
Wie Er geredet hat zu unsern Vätern, *
Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. +


Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Gott, Du hast uns wiedergeboren in der heiligen Taufe und schenkst uns immer von neuem das Leben, im Wort Deiner Zeugen und im heiligen Mahl.
Komm zu uns und gib uns Frieden; wecke in uns den Glauben, der die Welt überwindet; erfülle uns mit Freude und Mut, dass wir tun, wozu Du uns sendest, jeder für sich und alle gemeinsam, als Dein Volk und Deine Gemeinde.
Begleite uns auf den Weg zu den Menschen, die auf uns warten, in äußerer und innerer Not, in Armut und Krankheit, in Ratlosigkeit und Verzweiflung. Hilf uns helfen.
Stilles Gebet
Brich auf, Christus, in Deiner Macht und komm: damit wir von der Gewalt des Bösen befreit und aus den Sünden erlöst werden. Der Du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
Lasst uns den Herren preisen!
Gott sei ewig Dank.
Es segne und behüte uns Gott,
der Allmächtige und Barmherzige,
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.
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Laudes am Freitag
Anregungen, Fehler bitte an DrMartinus[at]tagzeitengebete[Punkt]de
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