Sonntag – 17. November 2025
VORLETZTER SONNTAG IM KIRCHENJAHR
Weltgericht
Vesper / Abendgebet
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.


Psalm 8 VII
Ausgebreitet ist Deine Hoheit *
über die Himmel hin!
Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge *
hast eine Macht Du begründet,
Deinen Gegnern zum Trotz: *
zum Schweigen zu bringen den Feind und den Rächer.
Seh ich die Himmel, das Werk Deiner Finger, *
den Mond und die Sterne,die Du bereitet hast:
was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst, *
des Menschen Kind, dass Du Dich seiner annimmst?
Du hast ihn wenig geringer gemacht als Gott *
und hast ihn gekrönt mit Ehre und Herrlichkeit.
Du lässt ihn herrschen
über Deiner Hände Werk, *
alles hast du ihm unter die Füße gelegt:
Schafe und Rinder allzumal, *
und auch die Tiere des Feldes,
die Vögel am Himmel und die Fische im Meer *
und was durch die Weiten der Meere dahinzieht.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 27 B VIII
Höre, Herr, mein lautes Rufen, *
sei mir gnädig und erhöre mich!
Mein Herz denkt an Dein Wort: /
„Sucht mein Antlitz!” *
Dein Antlitz, Herr, will ich suchen.
Verbirg nicht Dein Antlitz vor mir; /
weise Deinen Knecht nicht ab im Zorn, *
Du hast mir doch schon immer geholfen.
Verstoß mich nicht und verlass mich nicht, *
Du Gott meines Heiles!
Ob Vater und Mutter mich verlassen – *
der Herr nimmt mich auf! +

Weise mir, Herr, Deinen Weg; /
leite mich auf ebener Bahn; *
um meiner Widersacher willen.
Gib mich nicht preis
der Gier meiner Bedränger, *
falsche Zeugen stehen gegen mich auf
und schnauben Gewalt.
Ach, hätte ich doch Gewissheit, /
zu schauen die Güte des Herrn *
im Lande der Lebenden – !
Hoffe auf den Herrn! Sei stark! /
Dein Herz sei unverzagt! *
Hoffe auf den Herrn! +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 50 II
Gott, der Herr, hat geredet, /
aufgerufen hat Er die Erde *
vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang.
Vom Zion, der Krone der Schönheit, *
ist Gott strahlend erschienen.
Unser Gott kommt und schweigt nicht, /
vor Ihm verzehrendes Feuer, *
um Ihn her gewaltige Stürme.
Er ruft dem Himmel droben zu *
und der Erde – Er richte Sein Volk:
»Versammelt Mir Meine Getreuen, *
die den Bund mit Mir schlossen beim Opfer.«
Die Himmel verkünden Seine Gerechtigkeit: *
denn Gott selbst ist Richter. (+)
»Höre, Mein Volk, Ich will reden, /
Israel, Ich will gegen dich zeugen, *
Ich, Gott, der Ich dein Gott bin.
Nicht deiner Opfer wegen klag Ich dich an, *
sind doch deine Brandopfer immer vor Mir.
Bringe Gott Dank als Opfer dar, *
erfüll dem Höchsten deine Gelübde.
Und dann rufe Mich am Tag der Bedrängnis: *
Ich will dich retten
und du wirst Mich ehren.« (+)
Zum Frevler aber spricht Gott: /
»Was zählst du Meine Gebote auf, *
und was führst du Meinen Bund in deinem Mund?
Du bist es doch, dem Zucht verhasst ist, *
Meine Worte wirfst du hinter dich.
Das hast du getan – und Ich schwieg, *
da meintest du, Ich sei wie du.
Nun stelle Ich dich zur Rede *
und halte es dir vor Augen.
Bedenkt es doch, die ihr Gott vergesst, *
sonst zerreiße Ich, und niemand rettet!
Wer Dank opfert, der ehrt Mich, /
und wer den rechten Weg wählt, *
den lass Ich schauen Mein Heil!« +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

{Und} ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor Seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und die Hölle gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und die Hölle wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl. Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl. (Offb 20,11-15)


Christus, Du Herrscher Himmels und der Erde,
Herr über Mächte, Throne und Gewalten:
Du bist der Erste und Du bist der Letzte,
Anfang und Ende.
In Deinen Händen ruht der Menschen Schicksal.
Nichts kann auf Erden Deiner Macht entgleiten.
Du sprichst das Urteil über alle Völker,
voll des Erbarmens.
Reiche erstehen, blühen und zerfallen,
aber das Deine überdauert alle,
denn Deine Herrschaft ist von Gott verliehen,
ewigen Ursprungs.
Keiner der Großen kann mit Dir sich messen:
Herrscher der Herren, König aller Zeiten,
Abglanz des Vaters, Spiegel Seiner Hoheit,
thronend im Himmel.
Dir sei die Ehre, Dir und Deinem Vater,
und auch dem Geiste sei das Lob gesungen:
Gott, dem Dreieinen, Lob und Preis und Ehre
immer und ewig. Amen.
Ꝟ Jesus Christus gestern und heute
℞ und derselbe auch in Ewigkeit.


Aus Röm. 8 II
Ist Gott für uns, *
wer ist dann gegen uns?
Der auch Seinen eigenen Sohn
nicht verschonte, /
sondern Ihn für uns alle dahingab, *
wie sollte Er uns mit Ihm nicht alles schenken?
Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? *
Gott ist hier, der gerecht macht.
Wer will verdammen? *
Christus Jesus ist hier, der gestorben ist.
Ja vielmehr, der auch auferweckt ist vom Tod, *
der zur Rechten Gottes ist und für uns eintritt.
Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes, /
Bedrängnis oder Angst oder Verfolgung, *
Hunger oder Blöße, Gefahr oder Schwert?
Doch in dem allen überwinden wir weit *
durch Den, Der uns geliebt hat.
Denn ich bin gewiss: /
weder Tod noch Leben, *
weder Engel noch Mächte,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, /
weder Kräfte noch Höhe noch Tiefe *
noch eine andre Kreatur:

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Jesus Christus, Du unser Heiland und Erlöser. Du unsere Hoffnung und all unser Trost. Du Herzog unsrer Seligkeit und Haupt Deiner Kirche. Du Sieger, erhöht über alle Himmel. Dich rufen wir an:
Erneure uns durch Deinen Geist.
Wir danken Dir für Deinen Tag und bitten Dich: Lasse unsere Ohren, die Deinen Lobpreis vernommen haben, hinfort verschlossen sein für die Stimmen des Unfriedens und des Zankes. Lasse unsere Zungen, die Deinen Ruhm verkündet haben, hinfort die Wahrheit bezeugen. Dich rufen wir an:
Erneure uns durch Deinen Geist.
Lasse unsere Augen, die Deine große Liebe gesehen haben, auch dereinst Deine Herrlichkeit schauen. Lasse unsere Füße, die in Deinen Vorhöfen gestanden haben, hinfort nicht abirren von den Wegen des Lichtes. Dich rufen wir an:
Erneure uns durch Deinen Geist.
Lasse unsere Leiber, die Anteil empfangen haben an Deinem lebendigen Leib, hinfort in einem neuen Leben wandeln. Lasse uns Dein sein und bleiben in Zeit und Ewigkeit. Dich rufen wir an:
Erneure uns durch Deinen Geist.
Gerechter und barmherziger Gott, vor Dir müssen wir uns verantworten mit unserem Tun und Lassen. Wir bitten Dich: Was wir verfehlt haben, rechne uns nicht zu; schenke uns Dein Erbarmen und rette uns, damit wir zum ewigen Leben gelangen. Durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
Lasst uns den Herren preisen!
Gott sei ewig Dank.
Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.
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Laudes am Montag
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