Dienstag – 12. November 2025
DRITTLETZTER SONNTAG IM KIRCHENJAHR
Im Frieden Gottes
Vesper / Abendgebet
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.


Psalm 3 IV
Ach Herr, wie zahlreich sind meine Feinde, *
viele stehen gegen mich auf,
viele sind es, die von mir sagen: *
„Für den gibt es keine Hilfe bei Gott.”
Du aber, Herr, bist der Schild für mich, *
Du bist meine Ehre und erhebst mein Haupt.
Ich rufe zum Herrn mit meiner Stimme, *
er gab mir Antwort von seinem heiligen Berg.
Ich legte mich hin und schlief, *
ich bin erwacht, denn mich hält der Herr.
Ich fürchte nicht viele Tausende, *
die ringsum mich belagern.
Erhebe Dich, Herr, hilf mir, mein Gott, *
Du schlägst all meine Feinde nieder.
Beim Herrn ist die Hilfe. *
Dein Segen komme auf Dein Volk. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 75 III
»Wenn die Zeit gekommen ist, *
dann halte Ich gerechtes Gericht.
Wankt auch die Erde mit allen Bewohnern, *
Ich bin es,
der ihre Säulen fest gegründet hat.«
Ich sprach zu den Prahlern: Lasst das Prahlen! *
Zu den Frevlern: Überhebt euch nicht!
Erhebt nicht zu hoch euer Haupt, *
redet nicht aus frechem Hals!
Denn nicht vom Aufgang
und nicht vom Untergang, *
nicht aus der Wüste und vom Berge kommt es,
sondern Gott ist Richter, *
den einen erniedrigt, den andern erhöht Er.
Ja, in der Hand des Herrn ist ein Becher *
mit gärendem Wein voller Würze.
Von dem schenkt Er ein, /
auch die Hefe müssen schlürfen, *
müssen trinken alle Frevler der Erde.
Ich aber will ewig verkünden, *
will dem Gott Jakobs singen:
Er wird die Gewalt der Frevler zerbrechen, *
das Haupt des Gerechten erhöhen. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 85 B IV
Ich will hören, was Gott sagt: *
Ja, der Herr redet von Frieden
zu Seinem Volk und Seinen Frommen, *
sie sollen nicht der Torheit verfallen.
Nah ist denen Sein Heil, die Ihn fürchten, *
dass Herrlichkeit wohne in unserm Land:
dass sich Güte und Treue begegnen, *
Gerechtigkeit und Friede sich küssen.
Treue sprießt aus der Erde hervor, *
und Gerechtigkeit schaut vom Himmel.
Der Herr gibt das Gute, *
unser Land seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor Ihm her *
und bestimmt den Weg Seiner Schritte. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

(Gott spricht:) Ich war zornig über die Sünde ihrer Habgier und schlug sie, verbarg Mich und zürnte. Aber sie gingen treulos die Wege ihres Herzens. Ihre Wege habe Ich gesehen, aber Ich will sie heilen und sie leiten und ihnen wieder Trost geben; und denen, die da Leid tragen, will Ich Frucht der Lippen schaffen. Friede, Friede denen in der Ferne und denen in der Nähe, spricht der Herr; Ich will sie heilen.
[Aber die Gottlosen sind wie das ungestüme Meer, das nicht still sein kann und dessen Wellen Schlamm und Unrat auswerfen. Die Gottlosen haben keinen Frieden, spricht mein Gott.]. (Jes 57,17-19(20.21))


Christus, Du Herrscher Himmels und der Erde,
Herr über Mächte, Throne und Gewalten:
Du bist der Erste und Du bist der Letzte,
Anfang und Ende.
In Deinen Händen ruht der Menschen Schicksal.
Nichts kann auf Erden Deiner Macht entgleiten.
Du sprichst das Urteil über alle Völker,
voll des Erbarmens.
Reiche erstehen, blühen und zerfallen,
aber das Deine überdauert alle,
denn Deine Herrschaft ist von Gott verliehen,
ewigen Ursprungs.
Keiner der Großen kann mit Dir sich messen:
Herrscher der Herren, König aller Zeiten,
Abglanz des Vaters, Spiegel Seiner Hoheit,
thronend im Himmel.
Dir sei die Ehre, Dir und Deinem Vater,
und auch dem Geiste sei das Lob gesungen:
Gott, dem Dreieinen, Lob und Preis und Ehre
immer und ewig. Amen.
Ꝟ Jesus Christus gestern und heute
℞ und derselbe auch in Ewigkeit.


Aus Röm. 8 II
Ist Gott für uns, *
wer ist dann gegen uns?
Der auch Seinen eigenen Sohn
nicht verschonte, /
sondern Ihn für uns alle dahingab, *
wie sollte Er uns mit Ihm nicht alles schenken?
Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? *
Gott ist hier, der gerecht macht.
Wer will verdammen? *
Christus Jesus ist hier, der gestorben ist.
Ja vielmehr, der auch auferweckt ist vom Tod, *
der zur Rechten Gottes ist und für uns eintritt.
Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes, /
Bedrängnis oder Angst oder Verfolgung, *
Hunger oder Blöße, Gefahr oder Schwert?
Doch in dem allen überwinden wir weit *
durch Den, Der uns geliebt hat.
Denn ich bin gewiss: /
weder Tod noch Leben, *
weder Engel noch Mächte,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, /
weder Kräfte noch Höhe noch Tiefe *
noch eine andre Kreatur:

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Herr, höre unser Gebet, neige Dich unserem Rufen. Mächte der Finsternis und Gewalten der Bosheit, Geister der Lüge bedrängen uns. Von allen Seiten gehen sie wider uns an, dass sie uns verschlingen. Aber Du, Herr, bist mächtig in der Höhe. Zu Dir nehmen wir Zuflucht und rufen:
Gott, steh uns bei.
Du bist unsere Burg, ein starker Schutz wider unsere Feinde. Lass unsere Seele frei hindurchgehen und Trost haben in Dir. Zu Dir nehmen wir Zuflucht und rufen:
Gott, steh uns bei.
Wir bitten Dich für alle, die im Kampf stehen; für alle, die wider die Welt und ihr eigenes Wesen streiten für Deine Ehre und Dein ewiges Reich; für alle, die um Deines Namens willen angefochten sind und Verfolgung leiden. Erhalte sie in der Gewissheit, dass Du den Sieg für uns errungen hast und dass uns nichts aus Deiner Hand reißen kann. Zu Dir nehmen wir Zuflucht und rufen:
Gott, steh uns bei.
Bewahre Deine ganze Christenheit, dass sie der List des Satans nicht erliege. Zeige uns allen Deine Macht, dass wir nicht verzagen, sondern den Sieg behalten. Zu Dir nehmen wir Zuflucht und rufen:
Gott, steh uns bei.
Herr, viel zu oft versagen wir in unserem Bemühen, es besser zu machen. Oft richten wir mehr Schaden an, als dass wir heilen. Zweifel befallen uns und nagen an unserer Seele. Schuld belastet uns und hemmt unseren Schritt. Wir stehen vor Dir, heiliger Gott, und breiten unser ganzes Leben vor dir aus. Wir wissen: Niemand kann sich selber freisprechen. Darum bitten Wir: führe uns durch Reue aus der Gefangenschaft in unserem Ich. Hilf Deiner Kirche zu aufrichtiger Buße und Umkehr. Vergib uns allen unsere Schuld, durch Jesus, deinen Sohn, der Mensch wurde, um die Macht der Sünde zu überwinden und uns von aller Schuld zu befreien.
Amen.
Lasst uns den Herren preisen!
Gott sei ewig Dank.
Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.
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Laudes am Mittwoch
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