Sonnabend – 10. August 2025
11. SONNTAG NACH TRINITATIS – VORABEND
Pharisäer und Zöllner
Vesper / Abendgebet
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.


Psalm 121 VIII
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. *
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn, *
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er lässt deinen Fuß nicht gleiten, *
der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, nicht schläft noch schlummert *
der Hüter Israels. (+)
Der Herr ist dein Hüter, /
der Herr ist dein Schatten, *
Er steht dir zur Rechten.
Bei Tag wird dich die Sonne nicht stechen *
noch der Mond in der Nacht.
Der Herr behüte dich vor allem Bösen, *
Er behüte dein Leben.
Der Herr behüte deinen
Ausgang und Eingang *
von nun an bis in Ewigkeit! +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 28 VIII
Ich rufe zu Dir, Herr, *
mein Fels, so schweige doch nicht.
Schweigst Du, werde ich denen gleich, *
die hinunterfahren zur Grube.
Höre den Ruf meines Flehens; *
wenn ich zu Dir schreie,
wenn ich meine Hände erhebe *
zu Deinem Allerheiligsten.
Raff mich nicht hin mit den Frevlern *
und mit denen, die Böses tun,
die „Frieden” sagen zum Nächsten, *
doch Böses hegen im Herzen. +

Gepriesen sei der Herr, *
denn Er hat mein Flehn gehört.
Der Herr ist mein Schutz und mein Schild: *
auf Ihn setzte mein Herz Vertrauen.
Mir ist geholfen, mein Herz ist fröhlich, *
ich will Ihm danken mit meinem Lied.
Der Herr ist Seines Volkes Macht, *
Schutz und Heil Seines Gesalbten.
Hilf Deinem Volk, segne Dein Erbe, *
weide und trage sie bis in Ewigkeit! +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 113 VIII
Preist, ihr Knechte des Herrn, *
preist den Namen des Herrn!
Gelobt sei der Name des Herrn *
von nun an bis in Ewigkeit!
Vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang *
sei gepriesen der Name des Herrn!
Der Herr ist erhaben über alle Völker, *
Seine Herrlichkeit über die Himmel. (+)
Wer ist wie der Herr, unser Gott, *
im Himmel und auf Erden?
Der oben thront in der Höhe, *
hinabschaut in die Tiefe,
der aus dem Staub den Geringen emporhebt *
und aus dem Schmutz den Armen erhöht,
ihm Sitz zu geben neben den Fürsten, *
neben den Fürsten Seines Volkes.
Die Unfruchtbare lässt Er wohnen im Haus, *
als fröhliche Mutter von Kindern. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

{Und} da Hanna {sie} lange betete vor dem Herrn, achtete Eli auf ihren Mund; denn Hanna redete in ihrem Herzen, nur ihre Lippen bewegten sich, ihre Stimme aber hörte man nicht. Da meinte Eli, sie wäre betrunken. Und Eli sprach zu ihr: Wie lange willst du betrunken sein? Gib den Wein von dir, den du getrunken hast! Hanna aber antwortete und sprach: Nein, mein Herr! Ich bin eine betrübte Frau; Wein und starkes Getränk hab ich nicht getrunken, sondern habe mein Herz vor dem Herrn ausgeschüttet. Du wollest deine Magd nicht für eine zuchtlose Frau halten, denn ich hab aus meinem großen Kummer und aus Traurigkeit so lange geredet. Eli antwortete und sprach: Gehe hin mit Frieden; der Gott Israels wird dir geben, was du von Ihm erbeten hast. Sie sprach: Lass deine Magd Gnade finden vor deinen Augen. Da ging die Frau ihres Weges und aß und sah nicht mehr so traurig drein. Und am andern Morgen machten sie sich früh auf. Und als sie angebetet hatten vor dem Herrn, kehrten sie wieder um und kamen heim nach Rama. Und Elkana erkannte Hanna, seine Frau, und der Herr gedachte an sie. Und als die Tage um waren, ward Hanna schwanger, und sie gebar einen Sohn und nannte ihn Samuel; denn, so sprach sie, ich hab ihn von dem Herrn erbeten. Und als der Mann Elkana hinaufzog mit seinem ganzen Hause, um dem Herrn das jährliche Opfer zu opfern und was er gelobt hatte, zog Hanna nicht mit hinauf, sondern sprach zu ihrem Mann: Wenn der Knabe entwöhnt ist, will ich ihn bringen, dass er vor dem Herrn erscheine und bleibe dort für immer.
[Elkana, ihr Mann, sprach zu ihr: So tu, wie dir's gefällt! Bleib, bis du ihn entwöhnt hast; der Herr bestätige aber, was er geredet hat. So blieb die Frau und stillte ihren Sohn, bis sie ihn entwöhnt hatte. Nachdem sie ihn entwöhnt hatte, nahm sie ihn mit sich hinauf, dazu einen dreijährigen Stier, einen Scheffel Mehl und einen Krug Wein, und brachte ihn in das Haus des Herrn nach Silo. Der Knabe war aber noch jung. Und sie schlachteten den Stier und brachten den Knaben zu Eli. Und sie sprach: Ach, mein Herr, so wahr du lebst, mein Herr: Ich bin die Frau, die hier bei dir stand, um zum Herrn zu beten. Um diesen Knaben bat ich. Nun hat der Herr mir gegeben, was ich von ihm erbeten habe. Darum gebe ich ihn dem Herrn wieder sein Leben lang, weil er vom Herrn erbeten ist. Und sie beteten dort den Herrn an.] (1. Sam 1,12-22(23-28))




Ꝟ Welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen,
℞ dass wir Gottes Kinder heißen!


Aus Römer 8 VII
Die vom Geist Gottes geführt sind, *
die sind Gottes Kinder.
Denn wir empfingen nicht
den Geist der Knechtschaft, *
dass wir uns wieder fürchten,
sondern wir empfingen
den Geist der Kindschaft, *
in dem wir rufen: „Abba,Vater!”
Der Geist selbst bezeugt unserem Geist, *
dass wir Gottes Kinder sind.
Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; *
Erben Gottes und Miterben Christi,
da wir doch mit Ihm leiden, *
um auch mit verherrlicht zu werden. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Gott, fülle unser Herz mit Deinem Leben. Fülle unsere Tage mit Deiner Kraft. Fülle unsere Welt mit Deiner Hoffnung. Wir rufen Dich an:
Dein Reich komme.
Du bist die Quelle, die nie versiegt. Du bist die Freude, die nie vergeht. Du bist der Tag, den kein Dunkel verschlingt. Wir rufen Dich an:
Dein Reich komme.
Lass uns allezeit in Deinem Lichte stehen. Mache unsere Sehnsucht groß. Reiße uns aus unserer Enge. Führe uns in Deine Freiheit. Erbarme Dich all Deiner Kinder. Wir rufen Dich an:
Dein Reich komme.
Herr, Du hast uns aufgetragen, für unsere Mitmenschen und das Wohl aller einzutreten. Du willst, dass wir Friedensstifter sind und vor allem anderen Deinen Willen suchen und tun. Wir vergessen oft, dass wir Rechenschaft ablegen müssen über das, was wir getan und was wir versäumt haben. Hilf, dass wir stets bereit sind, dies ehrlich und getrost zu tun, um Jesu Christi willen, der in den Tod ging für uns, der erhöht ist und uns vertritt in ewiger Gegenwart vor Dir, heiliger Gott. Gib uns heute und alle Zeit Deinen Geist, Seinen Tod zu verkünden und Seine Auferstehung zu preisen, bis Er kommt in Herrlichkeit. So bitten wir durch Ihn, Jesus Christus, unseren Herrn.
Amen.
Lasst uns den Herren preisen!
Gott sei ewig Dank.
Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.
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Laudes am Sonntag
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