Mittwoch – 2. April 2025
LAETARE
Für euch dahingegeben
Vesper / Abendgebet
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.


Psalm 139 A IV
Herr, Du hast mich erforscht, *
und Du hast mich erkannt.
Ob ich sitze oder stehe, Du weißt es; *
Du verstehst meine Gedanken von ferne.
Ob ich gehe oder liege, Du prüfst es, *
mit all meinen Wegen bist Du vertraut.
Ja, kein Wort ist auf meiner Zunge, *
das Du, Herr, nicht schon kenntest.
Von allen Seiten umgibst Du mich *
und legst auf mich Deine Hand.
Zu wunderbar ist mir diese Erkenntnis, *
zu hoch – ich kann es nicht begreifen. (+)
Wohin soll ich gehen vor Deinem Geist, *
wohin fliehen vor Deinem Angesicht?
Stieg' ich zum Himmel empor, bist Du da; *
bettete mich bei den Toten – auch da bist Du.
Nähme ich der Morgenröte Flügel, *
ließe mich nieder am äußersten Meer,
so führte auch dort mich Deine Hand *
und fasste mich Deine Rechte.
Spräche ich: „Finsternis soll mich decken, *
wie Nacht sei das Licht um mich her”:
Finsternis wäre nicht finster vor Dir, *
die Nacht leuchtete wie der Tag. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 94 IV
Herr, wie lange sollen die Frevler, *
wie lange sollen die Frevler frohlocken?
Sie stoßen freche Reden aus, *
alle Übeltäter brüsten sich.
Dein Volk, o Herr, zertreten sie, *
sie bedrücken Dein Erbe.
Witwen und Fremde bringen sie um *
und ermorden die Waisen.
Sie sagen: „Der Herr sieht's ja nicht, *
der Gott Jakobs merkt es nicht.” +

Merkt es doch, ihr Narren im Volk! *
Ihr Toren, wann begreift ihr es?
Der das Ohr gepflanzt,
sollte der nicht hören? *
Der das Auge gebildet,
sollte der nicht sehen?
Der die Völker in Zucht nimmt,
sollte der nicht strafen, *
der die Menschen belehrt,
sollte der ohne Erkenntnis sein?
Aber der Herr
kennt die Gedanken der Menschen: *
sie sind nichts als ein Hauch!
Selig der Mann, /
den Du, Herr, in Zucht nimmst *
und aus Deiner Weisung belehrst,
ihm Ruhe zu schaffen vor bösen Tagen, *
bis man dem Frevler die Grube gräbt.
Denn der Herr wird Sein Volk nicht verstoßen *
und Sein Erbe nicht verlassen.
Ja, zu dem Gerechten
kehrt sich wieder das Recht, *
dem folgen alle redlichen Herzen. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 132 IV
Auf, Herr, auf zum Ort Deiner Ruhe, *
Du und die Lade Deiner Macht.
Um Davids willen, Deines Knechtes, *
weise nicht ab Deinen Gesalbten.
Der Herr hat David geschworen *
– davon lässt Er wahrlich nicht ab – :
»Einen Spross von deinem Leib *
setze Ich dir auf deinen Thron.
Halten deine Söhne Meinen Bund *
und Mein Zeugnis, das Ich sie lehre,
so sollen auch ihre Söhne *
ewig sitzen auf deinem Thron.« (+)
Denn der Herr hat Zion erwählt, *
ihn erkoren zu Seinem Wohnsitz.
»Dies ist der Ort Meiner Ruhe auf ewig, *
hier will Ich wohnen, wie Ich es begehrt.
Ja, seine Nahrung will Ich segnen, *
seine Armen sättigen mit Brot.
Seine Priester will Ich kleiden in Heil, *
seine Frommen sollen fröhlich jubeln.
Dort lasse Ich Macht erwachsen dem David, *
bereite eine Leuchte Meinem Gesalbten.
Seine Feinde kleide Ich in Schande, *
doch über ihm erstrahlt seine Krone.« +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Jesus {Und Er} sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft und steht auf, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst - er weiß nicht wie. Von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, danach den vollen Weizen in der Ähre. Wenn aber die Frucht reif ist, so schickt er alsbald die Sichel hin; denn die Ernte ist da.
[Und Er sprach: Womit wollen wir das Reich Gottes vergleichen, und durch welches Gleichnis wollen wir es abbilden? Es ist wie mit einem Senfkorn: Wenn das gesät wird aufs Land, so ist's das kleinste unter allen Samenkörnern auf Erden; und wenn es gesät ist, so geht es auf und wird größer als alle Kräuter und treibt große Zweige, sodass die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können. Und durch viele solche Gleichnisse sagte Er ihnen das Wort so, wie sie es hören konnten. Und ohne Gleichnisse redete Er nicht zu ihnen; aber wenn sie allein waren, legte Er seinen Jüngern alles aus.] (Mk 4,26-29(30-34))





Ꝟ Lasst uns aufsehen zu Jesus,
℞ dem Anfänger und Vollender des Glaubens.


Aus Phil 2 I
Er, der in Gottes Gestalt war, *
hielt nicht für Raub, Gott gleich zu sein,
sondern entäußerte Sich selbst *
und nahm an eines Knechts Gestalt.
Er wurde den Menschen gleich, *
der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
Er erniedrigte Sich selbst, /
wurde gehorsam bis zum Tod, *
ja, bis zum Tod am Kreuz. +

Darum hat Ihn auch Gott erhöht /
und Ihm den Namen verliehen, *
der über alle Namen ist,
dass im Namen Jesu jedes Knie sich beuge. *
im Himmel, auf Erden und unter der Erde,
und alle Zungen bekennen, /
dass Jesus Christus der Herr ist *
zur Ehre Gottes, des Vaters. +

(Da das Canticum bereits eine Doxologie enthält,
kann das nachfolgende „Gloria Patri” wegfallen.)
Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Gott, Du Quelle aller Barmherzigkeit. Du hast Dich uns in Liebe zugewandt und willst uns trösten, wie eine Mutter tröstet. Du bist der rechte Vater über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden. Wir rufen Dich an:
Erhöre uns, Gott.
Wir müssen vor Dir bekennen, dass wir einander nicht dienen, wie Du uns dienst, dass wir einander nicht lieben, wie Du uns liebst. Wir gehen unsere eigenen Wege und achten nicht auf die anderen. Sei uns gnädig und schenke uns Deine Vergebung. Wir rufen Dich an:
Erhöre uns, Gott.
Wir bitten Dich: Erlöse uns aus dieser Fremde. Führe uns heraus aus unserer Einsamkeit. Befreie uns von der Schuld, die uns trennt. Schließe uns zusammen in wahrhaftiger Liebe. Erbarme Dich über alle Deine Kinder. Wir rufen Dich an:
Erhöre uns, Gott.
Jesus Christus wandte sich mit Geduld und Liebe den Menschen zu, die Hilfe zum Leben brauchten: Starken und Schwachen, Gesunden und Behinderten, Klugen und Unberatenen, Freien und Abhängigen, Sesshaften, Fremden und Obdachlosen. Darum bitten wir Dich, unseren Gott: Lehre uns diesen Weg der Geduld und Liebe, damit alle, die in Not, in Verfolgung, in Krankheit, in Hunger, in Ausgrenzung und in Verzweiflung sind, Hoffnung schöpfen können. Lass uns mit ihnen nach Deinem Willen fragen, nach dem Heil, das uns bereitet ist in Jesus Christus, unserem Bruder und Herrn.
Amen.
Lasst uns den Herren preisen!
Gott sei ewig Dank.
Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.
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Laudes am Donnerstag
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