Donnerstag – 27. März 2025
OCULI
Bereit zum Verzicht
Vesper / Abendgebet
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.


Psalm 122 VII
Ich freute mich, als man mir sagte: *
„Wir wollen gehen zum Haus des Herrn!”
Nun stehen unsere Füße *
in deinen Toren. Jerusalem!
Jerusalem, gebaut als eine Stadt, *
die ringsum festgefügt ist.
Dorthin ziehen die Stämme, *
die Stämme des Herrn.
So ist es Ordnung in Israel, *
den Namen des Herrn zu preisen.
Dort stehen die Throne zum Gericht. *
die Throne des Hauses David. (+)
Wünscht Jerusalem Frieden, *
geborgen seien, die dich lieben!
Friede wohne in deinen Mauern, *
Geborgenheit in deinen Häusern!
Wegen meiner Brüder und Freunde *
will ich sagen: „In dir sei Friede!”
Wegen des Hauses des Herrn, unsres Gottes, *
will ich für dich um Gutes bitten. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 141 I
Herr, ich rufe Dich, eile zu mir; *
hör meine Stimme, wenn ich Dich rufe!
Als Rauchopfer gelte vor Dir mein Gebet, *
als Abendopfer meiner Hände Erheben.
Stelle, Herr, eine Wache vor meinen Mund, *
bewahre das Tor meiner Lippen.
Lass mein Herz sich nicht neigen
zu bösem Wort, *
dass ich keinen Frevel begehe
zusammen mit Menschen, die Böses tun – *
ihre Leckerbissen will ich nicht kosten!
Mag ein Gerechter mich schlagen –
es ist Gnade, /
mag er mich züchtigen – es ist wie Salböl, *
mein Haupt wird sich dagegen nicht wehren.
Auf Dich, Herr, richte ich meine Augen, /
bei Dir will ich mich bergen, *
schütte mein Leben nicht aus. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 25 B I
Wer ist der Mensch, der den Herren fürchtet? *
Ihm weist Er den Weg, den er wählen soll.
Seine Seele wird im Guten wohnen, *
und sein Geschlecht wird das Land besitzen.
Dem Herrn sind vertraut, die Ihn fürchten, *
Sein Bund ist, sie Erkenntnis zu lehren.
Meine Augen sehen stets auf den Herrn, *
Er wird meinen Fuß aus dem Netz ziehn. (+)
Wende dich zu mir und sei mir gnädig, *
denn einsam bin ich und elend.
Meinem beengten Herzen schaffe Raum, *
führ mich aus meiner Bedrängnis!
Sieh an meine Armut und Mühe, *
vergib mir all meine Sünden!
Sieh, wie meine Feinde zahlreich sind *
und zu Unrecht mich hassen!
Bewahre mein Leben und reiß mich heraus, /
lass mich niemals zuschanden werden, *
bei Dir bin ich geborgen!
Unschuld und Redlichkeit mögen mich behüten,*
denn ich hoffe auf Dich, o Herr.
Gott, erlöse Israel *
aus all seiner Bedrängnis! +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Darum danken wir auch Gott ohne Unterlass dafür, dass ihr das Wort der göttlichen Predigt, das ihr von uns empfangen habt, nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Wort Gottes, der in euch wirkt, die ihr glaubt. Denn ihr, Brüder und Schwestern, seid Nachfolger geworden der Gemeinden Gottes in Judäa, die in Christus Jesus sind; denn ihr habt dasselbe erlitten von euren Landsleuten, was jene von ihren erlitten haben, den Juden,
[die den Herrn Jesus getötet haben und die Propheten und die uns verfolgt haben und die Gott nicht gefallen und allen Menschen feind sind, indem sie uns hindern, den Heiden zu predigen zu ihrem Heil, um das Maß ihrer Sünden allenthalben voll zu machen. Aber der Zorn Gottes ist schon bis zum Ende über sie gekommen.]
Wir aber, Brüder und Schwestern, nachdem wir eine Weile von euch getrennt waren - von Angesicht, nicht im Herzen -, haben wir uns desto mehr bemüht, euch von Angesicht zu sehen mit großem Verlangen. Darum wollten wir zu euch kommen, ich, Paulus, einmal und noch einmal, doch der Satan hat uns gehindert. Denn wer ist unsre Hoffnung oder Freude oder unser Ruhmeskranz - seid nicht auch ihr es vor unserm Herrn Jesus, wenn Er kommt? Ihr seid ja unsre Ehre und Freude. (1. Thess 2,13.14(15.16)17-20)





Ꝟ Lasst uns aufsehen zu Jesus,
℞ dem Anfänger und Vollender des Glaubens.


Aus Phil 2 VIII
Er, der in Gottes Gestalt war, *
hielt nicht für Raub, Gott gleich zu sein,
sondern entäußerte Sich selbst *
und nahm an eines Knechts Gestalt.
Er wurde den Menschen gleich, *
der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
Er erniedrigte Sich selbst, /
wurde gehorsam bis zum Tod, *
ja, bis zum Tod am Kreuz. +

Darum hat Ihn auch Gott erhöht /
und Ihm den Namen verliehen, *
der über alle Namen ist,
dass im Namen Jesu jedes Knie sich beuge. *
im Himmel, auf Erden und unter der Erde,
und alle Zungen bekennen, /
dass Jesus Christus der Herr ist *
zur Ehre Gottes, des Vaters. +

(Da das Canticum bereits eine Doxologie enthält,
kann das nachfolgende „Gloria Patri” wegfallen.)
Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Gott, Du hast uns wiedergeboren in der heiligen Taufe und schenkst uns immer von neuem das Leben, im Wort Deiner Zeugen und im heiligen Mahl.
Komm zu uns und gib uns Frieden; wecke in uns den Glauben, der die Welt überwindet; erfülle uns mit Freude und Mut, dass wir tun, wozu Du uns sendest, jeder für sich und alle gemeinsam, als Dein Volk und Deine Gemeinde.
Begleite uns auf den Weg zu den Menschen, die auf uns warten, in äußerer und innerer Not, in Armut und Krankheit, in Ratlosigkeit und Verzweiflung. Hilf uns helfen.
Allmächtiger Gott, nur Du bist vollkommen. Der Weg Deiner Kirche hier auf Erden besteht nicht nur darin, große Leistungen in Kultur und Geschichte vollbracht zu haben. Vielmehr gehören auch Blut und Tränen, Gewissensbelastung und Unmenschlichkeit zum Weg der Kirche durch die Zeiten bis in unsere Tage. Von uns wird so vieles erwartet, und immer wieder bleiben wir den Menschen Wesentliches schuldig: Fürbitte und Geleit, verzeihende Gesten, Worte, die helfen, und ein Zupacken zur richtigen Zeit. Erbarme Dich über unsere Schwachheit und stärke uns zum rechten Dienst an Deinem Wort. Erneuere Deine Gemeinde, dass wir aus Dir Leben schöpfen und zum Zeichen Deiner Liebe werden. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Amen.
Lasst uns den Herren preisen!
Gott sei ewig Dank.
Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.
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Laudes am Freitag
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