Mittwoch – 12. Februar 2025

VIERTER SONNTAG VOR DER FASTENZEIT

Der Herr der Naturmächte
Vesper / Abendgebet
INGRESSUS
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.
PSALMGEBET
Stundenpsalm
Antiphon


Psalmton-Noten


Psalm 139 A IV
Herr, Du hast mich erforscht, *
und Du hast mich erkannt.
Ob ich sitze oder stehe, Du weißt es; *
Du verstehst meine Gedanken von ferne.
Ob ich gehe oder liege, Du prüfst es, *
mit all meinen Wegen bist Du vertraut.
Ja, kein Wort ist auf meiner Zunge, *
das Du, Herr, nicht schon kenntest.
Von allen Seiten umgibst Du mich *
und legst auf mich Deine Hand.
Zu wunderbar ist mir diese Erkenntnis, *
zu hoch – ich kann es nicht begreifen. (+)
Wohin soll ich gehen vor Deinem Geist, *
wohin fliehen vor Deinem Angesicht?
Stieg' ich zum Himmel empor, bist Du da; *
bettete mich bei den Toten – auch da bist Du.
Nähme ich der Morgenröte Flügel, *
ließe mich nieder am äußersten Meer,
so führte auch dort mich Deine Hand *
und fasste mich Deine Rechte.
Spräche ich: „Finsternis soll mich decken, *
wie Nacht sei das Licht um mich her”:
Finsternis wäre nicht finster vor Dir, *
die Nacht leuchtete wie der Tag. +
Antiphon


Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.
Antiphon



Tagespsalm
Antiphon


Psalmton-Noten


Psalm 128 VIII
Selig, wer den Herrn fürchtet, *
wer auf Seinen Wegen geht:
Was deine Hände erworben, /
ja, das darfst du genießen, *
wohl dir, du hast es gut.
Deine Frau ist wie ein fruchtbarer Weinstock *
im Innern deines Hauses,
wie Triebe des Ölbaums sind deine Kinder *
rings um deinen Tisch herum.
Ja, so wird gesegnet der Mann, *
der den Herren fürchtet.
Der Herr segne dich aus Zion: /
schaue das Glück Jerusalems *
alle deine Tage.
Und sieh die Kinder deiner Kinder! *
Friede über Israel! +
Antiphon


Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.
Antiphon



Wochenpsalm
Antiphon


Psalmton-Noten


Psalm 107 C III
Dankt dem Herrn, denn Er ist freundlich, *
und ewig währt Seine Güte.
So sollen sagen die Erlösten des Herrn, *
die Er befreit hat aus der Hand der Bedränger.
Er hat sie aus den Ländern versammelt, /
vom Aufgang und vom Untergang, *
vom Norden und vom Meer. +
Antiphon


Sie befuhren das Meer auf Schiffen, *
trieben Handel auf großen Wassern,
sie sahen die Werke des Herrn, *
Seine Wunder in der Tiefe.
Er gebot – es erhob sich ein Sturm, *
der türmte die Wogen hoch.
Sie stiegen hinauf in den Himmel, /
fuhren hinab in die Fluten, *
ihr Herz verzagte vor Not:
Sie schwankten und wankten wie trunken, *
all ihre Weisheit war am Ende!
Da schrien sie zum Herrn in ihrer Not, *
der führte sie aus ihrer Bedrängnis.
Er brachte den Sturm zur Stille, *
die Wellen des Meeres schwiegen.
Sie freuten sich, denn es wurde ruhig, *
Er führte sie zum ersehnten Hafen.
Die sollen dem Herrn danken für Seine Güte, *
für Sein wunderbares Tun an den Menschen,
in der Gemeinde Ihn hoch erheben *
und im Kreis der Alten Ihn rühmen. +
Antiphon


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.
Antiphon



SCHRIFTLESUNG

Abendlesung
Da kamen die Fürsten und Statthalter eilends vor den König gelaufen und sprachen zu ihm: Der König Darius lebe ewig! Es haben die Fürsten des Königreichs, die Würdenträger, die Statthalter, die Räte und Befehlshaber alle gedacht, es sollte ein königlicher Befehl gegeben und ein strenges Gebot erlassen werden, dass jeder, der in dreißig Tagen etwas bitten wird von irgendeinem Gott oder Menschen außer von dir, dem König, allein, zu den Löwen in die Grube geworfen werden soll. Darum, o König, wollest du ein solches Gebot ausgehen lassen und ein Schreiben aufsetzen, das nicht wieder geändert werden darf nach dem Gesetz der Meder und Perser, das niemand aufheben kann. So ließ der König Darius das Schreiben und das Gebot aufsetzen. Als nun Daniel erfuhr, dass ein solches Gebot ergangen war, ging er hinein in sein Haus. Er hatte aber an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott, wie er es auch vorher zu tun pflegte. Da kamen jene Männer eilends gelaufen und fanden Daniel, wie er betete und flehte vor seinem Gott. Als der König das hörte, wurde er sehr betrübt und war darauf bedacht, Daniel zu retten, und mühte sich, bis die Sonne unterging, ihn zu befreien. Aber die Männer kamen wieder zum König gelaufen und sprachen zu ihm: Du weißt doch, König, es ist das Gesetz der Meder und Perser, dass alle Gebote und Befehle, die der König beschließt, unverändert bleiben sollen. Da befahl der König, Daniel herzubringen. Und sie warfen ihn zu den Löwen in die Grube. Der König aber sprach zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, der helfe dir! Früh am Morgen, als der Tag anbrach, stand der König auf und ging eilends zur Löwengrube. Und als er zur Grube kam, rief er Daniel mit angstvoller Stimme. Und der König sprach zu Daniel: Daniel, du Knecht des lebendigen Gottes, hat dich dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, auch erretten können von den Löwen? Daniel aber redete mit dem König: Der König lebe ewig! Mein Gott hat Seinen Engel gesandt, der den Löwen den Rachen zugehalten hat, sodass sie mir kein Leid antun konnten; denn vor Ihm bin ich unschuldig, und auch gegen dich, mein König, habe ich nichts Böses getan. Da wurde der König sehr froh und ließ Daniel aus der Grube herausziehen. Und sie zogen Daniel aus der Grube heraus, und man fand keine Verletzung an ihm; denn er hatte seinem Gott vertraut. (Dan 6,7-12.15-17.20-24)


RESPONSORIUM
Responsorium
HYMNUS
Noten

Guter König und Herr, der uns das Licht erschuf,
der dem Wechsel der Zeit sichere Ordnung gab, –
da die Sonne nun sinkt und sich das Dunkel mehrt,
sei uns Leuchte und Licht, Christus, Dein Angesicht.

Wie Du Israels Volk einst durch die Nacht geführt,
ihm als feuriger Schein Richtung und Weg gezeigt,
so geleite auch uns, die wir im Finstern gehn,
zieh uns leuchtend voran, Flamme, die nie erlischt.

Was kann würdiger sein nun, da der Tag sich neigt,
als dem währenden Licht Lob und Gesang zu weihn:
Gott, der strahlend im Glanz ewiger Helle wohnt,
Ihm sei Ehre und Preis jetzt und durch alle Zeit. Amen.

CANTICUM
Ꝟ Unser Abendgebet steige auf zu dir, Herr,
℞ und es senke sich herab auf uns dein Erbarmen.

Antiphon


Psalmton-Noten


Magnificat III
Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
mein Geist freut sich über Gott, meinen Heiland;
denn die Niedrigkeit Seiner Magd hat Er angesehn, *
siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn Er hat Großes an mir getan, der da mächtig ist, *
und Sein Name ist heilig.
Sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht *
bei denen, die Ihn fürchten. (+)
Mit Seinem Arm wirkt Er gewaltige Taten *
und zerstreut, deren Herz voll Hochmut ist.
Von ihrem Thron stößt Er die Mächtigen *
und erhebt die Niedrigen.
Die da hungrig sind, füllt Er mit Gütern, *
und die Reichen lässt Er leer ausgehn.
Er nimmt sich Seines Dieners Israel an *
und denkt an Sein Erbarmen.
Wie Er geredet hat zu unsern Vätern, *
Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. +

Antiphon


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon


KYRIE - VATERUNSER
Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
GEBET
FÜRBITTE
Du Gott, trägst alles, was lebt, mit Deiner Gegenwart. Doch wir sind fern und abgewandt von Dir. Unsere Augen sind gehalten, dass wir Deinen Glanz nicht sehen. So öffne unseren Blick für Deine Wunder. Wir rufen zu Dir:
Stärke uns den Glauben.
Erleuchte uns durch Deinen Heiligen Geist. Füge zu neuer Gemeinschaft, was unter uns zerrissen ist. Heile, was krank ist. Belebe, was tot ist und keine Frucht mehr bringt. Wir rufen zu Dir:
Stärke uns den Glauben.
Dein Licht siegt über alle Finsternis. Deine Wahrheit endet allen Irrtum und allen Wahn. Deine Liebe befreit von aller Furcht. Sende uns in diesen Tag unter dem Geleit Deiner guten Mächte. Wir rufen zu Dir:
Stärke uns den Glauben.
TAGESGEBET
Gott, Du beschützt alle, die auf Dich hoffen. Ohne Dich wird nichts wieder heil und ist nichts heilig. Führe uns in Deinem Erbarmen den rechten Weg und hilf uns, die vergänglichen Güter so zu gebrauchen, dass wir die ewigen nicht verlieren. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Amen.
LOB UND SEGEN
Lasst uns den Herren preisen!
Gott sei ewig Dank.
Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.
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Laudes am Donnerstag

Anregungen, Fehler bitte an Martin(Punkt)Senftleben(at)michaelsbruderschaft(Punkt)de

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