Montag – 27. Januar 2025
3. SONNTAG NACH EPIPHANIAS
Der Heiland der Völker
Vesper / Abendgebet
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.


Psalm 104 B VIII
Lobe den Herrn, meine Seele, *
Herr, mein Gott, wie bist Du so groß!
Du hast die Erde fest gegründet, *
dass sie nicht wankt immer und ewig.
Du sendest Quellen aus in die Täler, *
zwischen den Bergen fließen sie dahin.
sie tränken alles Getier des Feldes; *
Wildesel stillen daraus ihren Durst.
Daran nisten die Vögel des Himmels *
und lassen sich hören aus den Zweigen.
Du tränkst die Berge aus Deiner Höhe, *
von der Frucht Deiner Werke
wird die Erde satt.
Er lässt Gras wachsen für das Vieh, *
Saat für den Acker des Menschen,
dass er Brot bringe aus der Erde *
und Wein, der des Menschen Herz erfreut,
dass er das Antlitz schön macht mit Öl, *
und Brot das Herz des Menschen stark macht.
Du machtest den Mond zum Maß der Zeiten, *
die Sonne, die ihren Niedergang weiß.
Du bringst Finsternis, und es wird Nacht, *
in ihr regt sich alles Getier des Waldes.
Die Löwen brüllen nach Beute *
und fordern von Gott ihren Fraß.
Geht die Sonne auf, ziehen sie heim, *
sie lagern sich in ihren Höhlen.
Der Mensch geht hinaus an sein Tagwerk, *
an seine Arbeit bis zum Abend. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 21 V
Über Deine Macht, Herr, freut sich der König *
und über Deine Hilfe – wie jubelt er laut!
Was sein Herz sich wünscht,
Du hast es ihm gewährt, *
was seine Lippen begehren, nicht verweigert.
Du kommst ihm entgegen
mit Segen und Glück, *
Du krönst ihm das Haupt mit goldener Krone.
Leben erbat er von Dir, Du gabst es ihm, *
Dauer der Tage für immer und ewig.
Groß ist sein Ruhm durch Deine Hilfe, *
Du hast ihm verliehen Pracht und Majestät.
Du machst ihn zum Segen für immer, *
erquickst ihn mit Freude
von Deinem Angesicht.
Ja, der König vertraut auf den Herrn, *
durch die Güte des Höchsten
wird er nicht wanken.
Erhebe Dich, Herr, in Deiner Kraft, *
Deiner Stärke wollen wir singen und spielen! +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 86 A I
Neige Dein Ohr, Herr, gib mir Antwort, *
denn ich bin elend und arm.
Bewahre mich, denn ich bin Dein, *
hilf mir, auf Dich vertraue ich!
Du bist mein Gott, sei mir gnädig, Herr, *
denn zu Dir rufe ich jeden Tag!
Erfreue das Leben Deines Knechts, *
ja, zu Dir, Herr, erheb ich mein Herz! (+)
Denn Du, Herr, bist gut, bereit zu verzeihen, *
voll Gnade allen, die zu Dir rufen.
Herr, höre auf mein Gebet, *
gib acht auf den Ruf meines Flehens!
Am Tag meiner Bedrängnis ruf ich zu Dir, *
denn Du gibst mir Antwort.
Unter den Göttern, Herr, ist keiner Dir gleich, *
und nichts gleicht den Taten, die Du getan.
Alle Völker kommen und beten Dich an, *
Herr, sie verherrlichen Deinen Namen;
denn Du bist groß und tust Wunder, *
nur Du allein bist Gott! (+)
Weise mir, Herr, Deinen Weg, *
ich will wandeln in Deiner Treue.
Richte mein Herz auf das eine, *
Deinen Namen allein zu fürchten!
Ich danke Dir, Herr, von ganzem Herzen *
und ehre Deinen Namen in Ewigkeit.
Denn groß über mir ist Deine Güte, *
Du entreißt mich der Tiefe des Totenreichs. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

{Und} Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Makedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Makedonien und hilf uns! Als er aber die Erscheinung gesehen hatte, da suchten wir sogleich nach Makedonien zu reisen, gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen. Da fuhren wir von Troas ab und kamen geradewegs nach Samothrake, am nächsten Tag nach Neapolis und von da nach Philippi, das ist eine Stadt des ersten Bezirks von Makedonien, eine römische Kolonie. Wir blieben aber einige Tage in dieser Stadt. Am Sabbattag gingen wir hinaus vor das Stadttor an den Fluss, wo wir dachten, dass man zu beten pflegte, und wir setzten uns und redeten mit den Frauen, die dort zusammenkamen. Und eine Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, eine Gottesfürchtige, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde. Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns. (Apg 16,9-15)


Christus, Du unser Tag und Licht,
der Finsternis und Nacht erhellt,
Du Licht vom Lichte, Gottes Sohn,
Du Sonne, die uns heil gemacht:
Hör unser Flehen, heil'ger Herr,
und schütz uns, da der Tag sich neigt;
damit uns Friede sei in Dir,
gewähre, dass wir sicher ruhn.
Wenn dann der Schlaf die Augen deckt,
so wache unser Herz bei Dir.
Dein starker Arm behüte uns,
die liebend Deinen Dienst vollziehn.
Lob sei dem Vater, der uns schuf,
Lob sei dem Sohn, der uns erlöst,
Lob sei dem Geist, der uns erhält,
jetzt, immer und in Ewigkeit. Amen.
Ꝟ Lobet den Herrn, alle Heiden.
℞ Preiset ihn, alle Völker.


Magnificat VII
Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
mein Geist freut sich über Gott, meinen Heiland;
denn die Niedrigkeit Seiner Magd hat Er angesehn, *
siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn Er hat Großes an mir getan, der da mächtig ist, *
und Sein Name ist heilig.
Sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht *
bei denen, die Ihn fürchten. (+)
Mit Seinem Arm wirkt Er gewaltige Taten *
und zerstreut, deren Herz voll Hochmut ist.
Von ihrem Thron stößt Er die Mächtigen *
und erhebt die Niedrigen.
Die da hungrig sind, füllt Er mit Gütern, *
und die Reichen lässt Er leer ausgehn.
Er nimmt sich Seines Dieners Israel an *
und denkt an Sein Erbarmen.
Wie Er geredet hat zu unsern Vätern, *
Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Du Gott der Barmherzigkeit. Wir danken Dir. Du lässt uns den Tag, der nun zu Ende geht, in Frieden vollenden. Du hast uns unter seiner Mühe und Last bestehen lassen. Dich rufen wir an:
Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Wir danken Dir für alles Gute, das wir aus Deiner Hand empfangen haben. Wir danken Dir, dass wir unter Deinem Schutz vor Unglück bewahrt geblieben sind. Dich rufen wir an:
Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Segne uns, Gott, dass Dein Name und das Gedächtnis Deines Wirkens in unserem Herzen bleibe. Erfülle diesen Abend (und alle unsere Tage) mit Deinem Nahesein. Dich rufen wir an:
Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Stehe uns bei, Du Gott der Treue, solange dieses unruhige Leben währt, bis die Schatten lang werden und der Abend kommt, die geschäftige Welt zur Ruhe gelangt, das Fieber des Lebens vorüber und unser Werk getan ist. Dann schenke uns in Deinem Erbarmen Ruhe und endlich den Frieden durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Amen.
Lasst uns den Herren preisen!
Gott sei ewig Dank.
Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.
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Laudes am Dienstag
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