Mittwoch – 14. Januar 2026
1. SONNTAG NACH EPIPHANIAS
Taufe Jesu
Vesper / Abendgebet
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.


Psalm 139 A IV
Herr, Du hast mich erforscht, *
und Du hast mich erkannt.
Ob ich sitze oder stehe, Du weißt es; *
Du verstehst meine Gedanken von ferne.
Ob ich gehe oder liege, Du prüfst es, *
mit all meinen Wegen bist Du vertraut.
Ja, kein Wort ist auf meiner Zunge, *
das Du, Herr, nicht schon kenntest.
Von allen Seiten umgibst Du mich *
und legst auf mich Deine Hand.
Zu wunderbar ist mir diese Erkenntnis, *
zu hoch – ich kann es nicht begreifen. (+)
Wohin soll ich gehen vor Deinem Geist, *
wohin fliehen vor Deinem Angesicht?
Stieg' ich zum Himmel empor, bist Du da; *
bettete mich bei den Toten – auch da bist Du.
Nähme ich der Morgenröte Flügel, *
ließe mich nieder am äußersten Meer,
so führte auch dort mich Deine Hand *
und fasste mich Deine Rechte.
Spräche ich: „Finsternis soll mich decken, *
wie Nacht sei das Licht um mich her”:
Finsternis wäre nicht finster vor Dir, *
die Nacht leuchtete wie der Tag. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 149 VII
Halleluja! Singt dem Herrn ein neues Lied. *
Sein Lob in der Gemeinde der Frommen.
Es freue sich Israel über seinen Schöpfer, *
die Kinder Zions seien fröhlich über ihren König.
Seinen Namen sollen sie preisen im Reigen, *
mit Pauken und Harfen Ihm spielen.
Denn der Herr hat Gefallen an Seinem Volk, *
die Gebeugten schmückt Er mit Heil.
Die Frommen frohlocken in Herrlichkeit, *
sie jauchzen auf ihren Lagern. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 89 B VIII
Einst hast Du geredet in einem Gesicht *
und hast gesagt zu Deinen Getreuen:
»Ich habe Heil gelegt auf einen Helden, *
aus dem Volk erhöht einen Erwählten.
Ich habe David gefunden, Meinen Knecht, *
ihn mit Meinem heiligen Öl gesalbt.
Fest soll Meine Hand ihn halten, *
Mein Arm soll ihn stärken. (+)
Seine Hand lege Ich auf das Meer, *
auf die Ströme seine Rechte.
Er wird Mich nennen: ›Mein Vater, *
mein Gott und Fels meines Heils.‹
Ja, Ich mach ihn zum erstgeborenen Sohn, *
zum Höchsten der Könige auf Erden.
Auf ewig bewahr Ich ihm Meine Gnade, *
Mein Bund bleibt ihm bestehen in Treue. (+)
Ich will Meinen Bund nicht entweihen, *
nicht ändern den Spruch Meiner Lippen.
Das schwor Ich, so wahr Ich heilig bin: *
›Nie werde Ich David belügen!‹
Sein Geschlecht soll bleiben für immer, *
und sein Thron ist vor Mir wie die Sonne.
Er soll ewig bestehn wie der Mond, *
der treue Zeuge in den Wolken.« +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt, sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn Er tritt für die Heiligen ein, wie Gott es will. Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach Seinem Ratschluss berufen sind. Denn die Er ausersehen hat, die hat Er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild Seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die Er aber vorherbestimmt hat, die hat Er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat Er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat Er auch verherrlicht. (Röm 8,26-30)


Des Vaters eingeborner Sohn
kommt aus der Jungfrau in die Welt,
im Bad der Taufe heiligt Er,
die sich Ihm gläubig anvertraun.
Vom Himmel kommt der Höchste selbst,
erscheint in menschlicher Gestalt;
dem Tode liefert der sich aus,
der uns das ew'ge Leben schenkt.
Das Lamm, das alle Sünde tilgt,
Johannes taucht es in die Flut.
Der ohne allen Makel ist, der Reinste,
teilt der Sünder Los.
Des Vaters Stimme offenbart
im Knecht den vielgeliebten Sohn.
Der Geist verleiht Ihm Macht und Amt,
das aufgetragne Werk zu tun.
Erlöser, Herr, wir bitten Dich:
Vertreib das Dunkel, tilg die Schuld,
mach gnädig unsre Herzen hell
mit Deiner Gottheit klarem Licht.
Dem Herrn sei Preis und Herrlichkeit,
der heute uns erschienen ist,
dem Vater, der den Sohn bezeugt
und Ihn mit Seinem Geiste salbt. Amen.
Ꝟ Lobet den Herrn, alle Heiden. Halleluja
℞ Preiset ihn, alle Völker. Halleluja


Magnificat VIII
Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
mein Geist freut sich über Gott, meinen Heiland;
denn die Niedrigkeit Seiner Magd hat Er angesehn, *
siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn Er hat Großes an mir getan, der da mächtig ist, *
und Sein Name ist heilig.
Sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht *
bei denen, die Ihn fürchten. (+)
Mit Seinem Arm wirkt Er gewaltige Taten *
und zerstreut, deren Herz voll Hochmut ist.
Von ihrem Thron stößt Er die Mächtigen *
und erhebt die Niedrigen.
Die da hungrig sind, füllt Er mit Gütern, *
und die Reichen lässt Er leer ausgehn.
Er nimmt sich Seines Dieners Israel an *
und denkt an Sein Erbarmen.
Wie Er geredet hat zu unsern Vätern, *
Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Gott, unser Vater, Du vertraust uns einander an als Eltern und Kinder, als Mann und Frau, als Schwestern und Brüder. Unter Deinem Segen können wir vieles teilen: Glück und Schmerz, Lasten und Freuden, gute und böse Zeiten.
Wir bitten Dich: Vergib, was wir einander schuldig bleiben; gib uns aufs neue Deinen Segen. An Deiner Liebe soll sich unsere Liebe erneuern, Tag für Tag.
Wir denken an die Menschen, die für andere besonders verantwortlich sind, als Erzieher und Lehrer, als Berater und Helfer, als Vorgesetzte und Regierende. Hilf ihnen in den Belastungen, denen sie ausgesetzt sind; mache sie zu Werkzeugen Deines Friedens.
Stilles Gebet
Jesus Christus wandte sich mit Geduld und Liebe den Menschen zu, die Hilfe zum Leben brauchten: Starken und Schwachen, Gesunden und Behinderten, Klugen und Unberatenen, Freien und Abhängigen, Sesshaften, Fremden und Obdachlosen. Darum bitten wir Dich, unseren Gott: Lehre uns diesen Weg der Geduld und Liebe, damit alle, die in Not, in Verfolgung, in Krankheit, in Hunger, in Ausgrenzung und in Verzweiflung sind, Hoffnung schöpfen können. Lass uns mit ihnen nach Deinem Willen fragen, nach dem Heil, das uns bereitet ist in Jesus Christus, unserem Bruder und Herrn.
Amen.
Lasst uns den Herren preisen!
Gott sei ewig Dank.
Es segne und behüte uns Gott,
der Allmächtige und Barmherzige,
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.
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Laudes am Donnerstag
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