Dienstag – 6. Januar 2026
EPIPHANIAS
Die Herrlichkeit Christi
Vesper / Abendgebet
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.


Psalm 100 V
Jauchzt dem Herrn, alle Welt! / Dient dem Herrn mit Freuden, *
kommt vor Sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott, / Er hat uns gemacht, und wir sind Sein: *
Sein Volk und die Schafe Seiner Weide. (+)
Kommt zu Seinen Toren mit Danken, / zu Seinen Vorhöfen mit Lob, *
dankt Ihm, preist Seinen Namen!
Denn gütig ist der Herr, / und ewig währt Seine Gnade, *
von Geschlecht zu Geschlecht Seine Treue. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 93 VII
Der Herr ist König, mit Hoheit bekleidet, *
der Herr ist bekleidet, mit Macht umgürtet.
Fest ist der Erdkreis gegründet, *
er wird niemals wanken.
Fest steht Dein Thron von Anbeginn, *
Du bist seit Ewigkeit. +


Herr, einst erhoben die Fluten, / erhoben die Fluten ihr Brausen, *
nun erheben die Fluten ihr Tosen.
Gewaltiger als mächtige Wasser, / gewaltiger als die Brandung des Meeres, *
gewaltiger noch ist in der Höhe der Herr.
Deine Zeugnisse sind wahr und gewiss, / Deinem Hause ziemt Heiligkeit, *
Herr, für alle Zeiten. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 72 A VII
Gott, gib Dein Gericht dem König, *
Dein Recht dem Königssohn.
Er richte Dein Volk in Gerechtigkeit, *
Deine Elenden nach dem Recht.
Dann tragen die Berge Frieden für das Volk *
und die Hügel Gerechtigkeit.
Er schaffe Recht den Elenden im Volk, / helfe den Kindern der Armen, *
schlage den Bedränger.
Er soll leben, solange die Sonne scheint *
und der Mond – von Geschlecht zu Geschlecht.
Er komme herab wie Regen auf das Feld, *
wie Schauer, die die Erde tränken.
In Seinen Tagen blühe Gerechtigkeit / und die Fülle des Friedens, *
bis kein Mond mehr scheint.
Er wird herrschen von Meer zu Meer, *
vom Strom bis zu den Enden der Erde.
Die Könige von Tarsis und von den Inseln, *
sie werden Geschenke bringen.
Die Könige von Saba und Scheba, *
sie werden Tribut entrichten.
Ihm huldigen alle Könige, *
Ihm dienen alle Völker. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Es begab sich, als David in seinem Hause wohnte, sprach er zu dem Propheten Nathan: Siehe, ich wohne in einem Zedernhause, und die Lade des Bundes des Herrn ist unter Zeltdecken. Nathan sprach zu David: Alles, was in deinem Herzen ist, das tu; denn Gott ist mit dir. Aber in derselben Nacht kam das Wort Gottes zu Nathan: Geh hin und sage meinem Knecht David: So spricht der Herr: Nicht du sollst Mir ein Haus bauen zur Wohnung. Denn Ich habe in keinem Hause gewohnt von dem Tage an, als Ich Israel herausführte, bis auf diesen Tag, sondern Ich bin umhergezogen von Zelt zu Zelt und von Wohnung zu Wohnung. Wenn aber deine Tage um sind, dass du zu deinen Vätern hingehst, so will Ich dir einen Nachkommen, einen deiner Söhne, erwecken; dem will Ich sein Königtum bestätigen. Der soll Mir ein Haus bauen, und Ich will seinen Thron bestätigen ewiglich. Ich will sein Vater sein, und er soll Mein Sohn sein. Und Ich will Meine Gnade nicht von ihm wenden, wie Ich sie von dem gewandt habe, der vor dir war, sondern Ich will ihn einsetzen in Mein Haus und in Mein Königtum ewiglich, dass sein Thron beständig sei ewiglich. (1. Chr 17,1-5.11-14)


Ihr alle, die ihr Christus sucht,
erhebt zum Himmel euren Blick,
da geht vor euren Augen auf
das Zeichen ew'ger Herrlichkeit:
Ein Stern, der selbst den Sonnenball
an Pracht und Feuer überstrahlt,
verkündet heute aller Welt,
dass Gott im Fleisch erschienen ist.
Und Weise, fern im Orient,
wo aus der Nacht die Sonne steigt,
erkennen deutend das Gestirn
als königliches Sieges-Mal.
„Wer ist es”, fragen sie bestürzt,
„dem Licht und Sterne dienstbar sind,
dem sich der Himmel unterwirft,
der über die Gestirne herrscht?
Ein großes Leuchten schauen wir,
erhaben, weit und grenzenlos,
ein Strahlen, das kein Ende kennt
und älter als die Schöpfung ist.
Er ist es, aller Völker Herr,
der König über Judas Haus,
der Abraham verheißen ward
und allen, die ihm Söhne sind.”
Herr Jesus, Dir sei Ruhm und Preis,
der Du uns heut erschienen bist,
dem Vater und dem Geist zugleich
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.
Ꝟ Lobet den Herrn, alle Heiden. Halleluja
℞ Preiset ihn, alle Völker. Halleluja


Magnificat VII
Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
mein Geist freut sich über Gott, meinen Heiland;
denn die Niedrigkeit Seiner Magd hat Er angesehn, *
siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn Er hat Großes an mir getan, der da mächtig ist, *
und Sein Name ist heilig.
Sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht *
bei denen, die Ihn fürchten. (+)
Mit Seinem Arm wirkt Er gewaltige Taten *
und zerstreut, deren Herz voll Hochmut ist.
Von ihrem Thron stößt Er die Mächtigen *
und erhebt die Niedrigen.
Die da hungrig sind, füllt Er mit Gütern, *
und die Reichen lässt Er leer ausgehn.
Er nimmt sich Seines Dieners Israel an *
und denkt an Sein Erbarmen.
Wie Er geredet hat zu unsern Vätern, *
Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Gott, Du bist Hirte und Hüter Deines ganzen Volkes. Du schläfst nicht noch schlummerst Du. Du segnest uns beim Ausgang und beim Eingang. Wir bitten und rufen:
Komm Deinem Volk zu Hilfe.
Wir danken Dir, dass Du uns diesen Tag über in aller Not und Gefahr bewahrt hast. Gib uns nun, da der Tag zu Ende geht, Frieden bei Dir und Ruhe für Leib und Seele. Wir bitten und rufen:
Komm Deinem Volk zu Hilfe.
Lass uns geborgen sein in Deiner Gnade. Vollende das Werk, das Du in uns begonnen hast und wecke uns auf zum neuen Tag, dass wir Dich allezeit loben und preisen. Wir bitten und rufen:
Komm Deinem Volk zu Hilfe.
Stilles Gebet
Herr, Du rufst uns in Deine Nachfolge, doch wir versagen oft in unserem Bemühen. Zweifel befallen uns und nagen an unserer Seele. Wir stehen vor Dir, heiliger Gott, und breiten unser ganzes Leben vor dir aus. Wir wissen: Wir sind Sünder und können uns nicht selber freisprechen. Darum bitten wir: führe uns durch Reue aus der Gefangenschaft in unserem Ich. Hilf Deiner Kirche zu aufrichtiger Buße und Umkehr. Vergib uns allen unsere Schuld, durch Jesus, Deinen Sohn, der Mensch wurde, um die Macht der Sünde zu überwinden und uns von aller Schuld zu befreien.
Amen.
Lasst uns den Herren preisen!
Gott sei ewig Dank.
Es segne und behüte uns Gott,
der Allmächtige und Barmherzige,
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.
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Laudes am Mittwoch
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