Mittwoch – 21. Oktober 2026
20. SONNTAG NACH TRINITATIS
Die Ordnungen Gottes
Sext / Mittagsgebet


Du Grund der Welt, Du Lebensmacht,
Du Anfang, Mitte, letztes Ziel.
Was auch geschieht, Du setzt Dein Maß,
dass alles uns zum Besten dient.
Du bist der Halt im Strom der Zeit.
Gib unserm Leben Deinen Sinn.
Es kommt von Dir, geht hin zu Dir,
lass uns in Dir geborgen sein.
Lob sei Dir, Vater, und Dir, Sohn,
und Dir, dem schöpferischen Geist.
Schon jetzt sei mit uns auf dem Weg.
Vollende uns in Ewigkeit. Amen.


Psalm 145 B I
Treu ist der Herr in all Seinen Worten, *
gnädig in all Seinen Werken.
Der Herr stützt alle, die fallen, *
alle, die gebeugt sind, richtet Er auf.
Aller Augen warten auf Dich, *
Du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit.
Du tust Deine Hand auf *
und sättigst alles, was lebt, mit Wohltat.


Der Herr ist nahe allen, die Ihn rufen, *
allen, die Ihn rufen in Treue.
Den Willen derer, die Ihn fürchten, tut Er, *
Er hört ihr Schreien und rettet sie.
Der Herr behütet alle, die Ihn lieben, *
alle Frevler aber vertilgt Er.
Mein Mund verkünde das Lob des Herrn! / Alles Fleisch preise Seinen heiligen Namen *
für immer und ewig. +


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Elias Schrenk * 19.9.1831 † 21.10.1913
Elias Schrenk wurde 1831 in Hausen ob Verena geboren. Er nahm eine Lehre zum Kaufmann auf und kam dabei mit gläubigen Christen zusammen. Nach schweren Lehrjahren kam er zu Karl Mez, dessen tiefer Glaube ihn beeindruckte. Schrenk kam 1853 zum Glauben und ließ sich bei der Basler Mission ausbilden, um Gott besser dienen zu können. Ein schweres Nervenleiden machte ihm die Ausreise unmöglich, aber 1856 wurde er durch Handauflegung von Dorothea Trudel geheilt. 1859 wurde er an die Goldküste entsandt. Er erkrankte an Malaria und kehrte nach Deutschland zurück. Hier heiratete er 1864 die Schweizer Pfarrerstochter Berta Tappolet und ging mit ihr wieder in das Missionsgebiet. 1872 kehrte er zurück. Nach einem Aufenthalt in England wirkte er ab 1875 als Missionsprediger und Evangelist der Basler Mission in Hessen und Thüringen. 1879 wurde er von der Berner Evangelischen Gesellschaft als Prediger nach Bern gerufen und ab 1886 wirkte er von Marburg aus in ganz Deutschland als Evangelist. Er stand der Heiligungsbewegung nahe und neigte zeitweise freikirchlicher Arbeit zu, entschied sich aber letztlich doch für die an die Kirche angebundene pietistisch geprägte Arbeit. 1890 zog er nach Barmen und 1911 ging er nach seinem 80. Geburtstag in den Ruhestand nach Bethel, wo er am 21. Oktober 1913 starb. Er wurde in seiner Arbeit oft angefeindet, einige Anschläge wurden auf ihn verübt. Mit seiner Arbeit - er evangelisierte bis zu 6 Wochen an einem Ort und hielt Nachversammlungen ab, um die Bekehrten zu halten - begründete er die moderne Evangelisation. Die Eheleute hatten neun Kinder, der 1870 in Afrika geborene Theodor Schrenk wurde Prälat in Stuttgart.
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist
und was der Herr von dir fordert:
nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben
und demütig sein vor deinem Gott. (Micha 6,8)
Lasst euch vom Geist erfüllen. Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus. (Eph 5,18b-20)

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Wir loben Dich, Herr, und beten Dich an: Du bist die Liebe und trägst uns alle mit Deinem Erbarmen. Du hast uns berufen, Boten Deiner Liebe zu sein. Wir danken Dir für die Menschen, die Du uns zu Nächsten machst. Wir danken Dir für die Menschen, die Du uns anvertraut hast. Erhalte uns in ihrer Gemeinschaft, mache uns treu in unserem Dienst. Lass uns wach bleiben in der Liebe; hilf uns, dass wir die Leiden unserer Schwestern und Brüder erkennen; behüte uns vor der Kälte und Trägheit des Herzens, die Dein Erbarmen verleugnen. Du hast nicht Lust am Tode des Sünders. Du gibst Leben und rettest, was sterben will; mache uns zu Zeugen Deiner Barmherzigkeit. Wir beten Dich an:
Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
der Allmächtige,
der da ist und der da war
und der da kommt.
Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.
STILLE (drei Glockenschläge)
Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.
STILLE (drei Glockenschläge)
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.
STILLE (drei Glockenschläge)
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Der Herr unser Gott sei uns freundlich
und fördere das Werk unserer Hände.
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Vesper
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