Montag – 12. Oktober 2026
19. SONNTAG NACH TRINITATIS
Heilung an Leib und Seele
Sext / Mittagsgebet


Du Schöpfergott, der uns erhält,
wie groß ist Deine Herrlichkeit.
Du ordnest alles, Dir zum Lob,
hilf, dass es uns zum Segen wird.
Dein Werk legst Du in unsre Hand,
dass wir bewahren, was Du schaffst.
Schenk unsrer Mühe Deine Frucht;
zum Frieden führe alle Welt.
Gewähre dies, Herr, guter Gott,
Du Vater, Sohn und Heil'ger Geist:
geleite uns durch diese Zeit,
bis wir Dich schaun in Ewigkeit. Amen.


Psalm 67 III
Gott sei uns gnädig und segne uns, *
Er lasse uns Sein Antlitz leuchten,
dass man auf Erden erkenne Deinen Weg, *
unter allen Völkern Dein Heil.


Die Nationen freun sich und jauchzen, *
denn Du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker mit Recht *
und lenkst die Nationen auf Erden.


Die Erde gab ihren Ertrag; *
es segne uns Gott, unser Gott!
Es segne uns Gott, / es sollen Ihn fürchten *
alle Enden der Erde! +


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Elizabeth Fry * 21.5.1780 † 12.10.1845
Elizabeth Gurney wurde 1780 in Norwich als fünftes von elf Kindern einer wohlhabenden Bankiersfamilie geboren. Ihre Eltern gehörten den Quäkern an. 1798 wurde sie durch die Predigt eines Quäkers aus Amerika bekehrt. Sie heiratete 1800 den Londoner Kaufmann und Bankier Joseph Fry, der auch den Quäkern angehörte und engagierte sich in der Gemeinde. So legte sie vor immer größeren Versammlungen Zeugnis ab. 1813 begann sie ihre Gefangenenarbeit im berüchtigen Newgate-Gefängnis in London. 1817 gründete sie einen Frauenverein zur Besserung weiblicher Sträflinge. Sie stiftete eine Freischule für elternlose Mädchen und 1819 eine Schule für weibliche Gefangene. 1827 lernte sie in Irland den schlechten Zustand der Krankenhäuser kennen und setzte sich besonders für eine bessere Behandlung von psychisch kranken Menschen ein. 1839 besuchte sie Gefängnisse in Frankreich und 1840 reiste sie durch die Niederlande, Belgien und Preußen. Hier lernte sie Theodor Fliedner und Johann Hinrich Wichern kennen. In London gründete sie dann eine Krankenpflegeschule, in der vor allem wohlhabende gläubige Frauen eine Ausbildung in häuslicher Krankenpflege erhielten. Neben ihrem großen Einsatz in der Gemeinde und für die Armen kümmerte sie sich auch intensiv um die Erziehung ihrer 11 Kinder. 1843 musste sie ihre Reisetätigkeit einstellen, aber sie überwachte weiterhin die Arbeit und hielt regen Kontakt zu verschiedenen offiziellen Stellen. Elizabeth Fry starb am 12. Oktober 1845 in Ramsgate.
Heile Du mich, Herr, so werde ich heil;
hilf Du mir, so ist mir geholfen. (Jer 17,14)
Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft. Das andre ist dies: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Es ist kein anderes Gebot größer als diese. (Mk 12,29-31)

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Du, Herr, hast die Welt geschaffen und trägst sie mit großer Kraft. Du schaffst alle Dinge täglich neu durch Dein mächtiges Wort. Du waltest im Lauf der Zeiten und erfüllst die Jahre mit Deinem Segen. Samen gibst Du und gibst die Ernte, Arbeit gibst Du und förderst das Werk unserer Hände. Inmitten der Schmerzen erquickst Du uns mit Deinem Trost, inmitten der Unrast rufst Du uns zu Sammlung und Stille. Wir beten Dich an:
Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
der Allmächtige,
der da ist und der da war
und der da kommt.
Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.
STILLE (drei Glockenschläge)
Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.
STILLE (drei Glockenschläge)
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.
STILLE (drei Glockenschläge)
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Der Herr unser Gott sei uns freundlich
und fördere das Werk unserer Hände.
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Vesper
Anregungen, Fehler bitte an DrMartinus[at]tagzeitengebete[Punkt]de
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