Sonntag – 23. August 2026
12. SONNTAG NACH TRINITATIS
Die große Krankenheilung
Sext / Mittagsgebet


Du Geist, der unser Beistand ist,
eins mit dem Vater und dem Sohn:
Komm jetzt herab in Deiner Huld,
ergieße Dich in unsre Brust.
Mit Mund und Herz, mit Sinn und Geist,
Gott, dich bekenne unser Lob.
Der Liebe Feuer flamme auf,
die Glut entzünde jedes Herz.
Dies schenk uns, Vater voller Macht,
durch Jesus Christus, unsern Herrn,
der mit dem Geiste und mit Dir
regiert in alle Ewigkeit. Amen.


Psalm 150 VII
Lobt Gott in Seinem Heiligtum, *
lobt Ihn in der Feste Seiner Macht!
Lobt Ihn für Seine mächtigen Taten, *
lobt Ihn in Seiner großen Herrlichkeit!
Lobt Ihn mit dem Schall der Posaunen, *
lobt Ihn mit Psalter und Harfen!
Lobt Ihn mit Pauken und Reigen, *
lobt Ihn mit Saiten und Pfeifen!
Lobt Ihn mit klingenden Zimbeln, *
lobt Ihn mit klirrenden Zimbeln!+


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Gaspard de Coligny * 16.2.1519 † 24.8.1572
Gaspard, der Sohn des Comte de Coligny und Seigneur de Châtillon, wurde 1519 in Châtillon geboren. Mit zwanzig Jahren kam er an den Hof des Königs Franz I., wo er Franz von Guise kennenlernte und mit dem König 1543 in den Krieg zog. Nachdem er auch an Feldzügen gegen den Kaiser teilgenommen hatte, wurde er 1547 zum Generaloberst der französischen Infanterie und 1552 zum Admiral von Frankreich befördert. In den folgenden Jahren zerbrach die Freundschaft mit Franz von Guise. De Coligny geriet 1557 in spanische Gefangenschaft und wurde zwei Jahre später nach Zahlung eines hohen Lösegeldes wieder freigelassen. 1559 trat er auf Drängen seines Bruders zum Calvinismus über und versuchte, Karl IX für die Reformation und einen Krieg gegen das katholische Spanien zu gewinnen. Doch Franz von Guise hatte sich gegen Gaspard de Coligny gewandt und wurde zum politischen Widersacher, weswegen die Bemühungen de Colignys vergeblich blieben. Auch die katholische Regentin Katharina di Medici wandte sich gegen seine Bemühungen und so begannen 1562 die kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Hugenotten, die de Coligny anführte. Nachdem er seinen Einfluss auf Karl IX. durch einen Zusammenschluss gegen die Niederlande erhöhen konnte, kam er mit den Hugenotten zur Vermählung des Königs Heinrich von Navarra mit Margarete von Valois nach Paris. Hier aber hatte Katharina de Medici für einen Hinterhalt gesorgt. In der Bartholomäusnacht vom 23. auf den 24. August 1572 wurde de Coligny ermordet, darüber hinaus rund 20.000 Hugenotten getötet. Hierauf ist die Bartholomäusnacht zum Synonym für dieses Gemetzel geworden. 1599 wurde das Andenken von Gaspard de Coligny wieder bereinigt, so dass sein Leichnam in der Familiengruft in Châtillon beigesetzt werden konnte.
Das geknickte Rohr wird Er nicht
zerbrechen, und den glimmenden
Docht wird Er nicht auslöschen. (Jes 42,3)
Selig sind, die da geistlich arm sind;
denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig sind, die da Leid tragen;
denn sie sollen getröstet werden.
Selig sind die Sanftmütigen;
denn sie werden das Erdreich besitzen.
Selig sind, die da hungert und dürstet
nach der Gerechtigkeit;
denn sie sollen satt werden.
Selig sind die Barmherzigen;
denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Selig sind, die reinen Herzens sind;
denn sie werden Gott schauen.
Selig sind die Friedfertigen;
denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Selig sind, die um der
Gerechtigkeit willen verfolgt werden;
denn ihrer ist das Himmelreich. (Mt 5,3-10)

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Herr, Dein Thron ist
Glanz und Schönheit. Dein Walten ist Herrlichkeit. Deine Liebe geht auf über uns wie die Sonne am Mittag. Der Friede des ewigen Tages ist um Dich wie ein Kleid. Klarheit und Stärke sind das Tun Deiner Hände und Güte der Atem Deines Mundes. Wir loben Dich, Gott. Wir beten Dich an:
Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
der Allmächtige,
der da ist und der da war
und der da kommt.
Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.
STILLE (drei Glockenschläge)
Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.
STILLE (drei Glockenschläge)
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.
STILLE (drei Glockenschläge)
Deine Gnade, Herr, wollest Du uns gießen in Herz und Sinn. Aus des Engels Munde lass uns des inne werden, dass Dein Sohn Jesus Christus hat angenommen unser Fleisch und Blut, auf dass wir durch sein Leiden und Kreuz zur Glorie der Auferstehung gelangen. Durch ihn, unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir in der Einheit des Heiligen Geistes lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Der Herr unser Gott sei uns freundlich
und fördere das Werk unserer Hände.
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Vesper
Anregungen, Fehler bitte an DrMartinus[at]tagzeitengebete[Punkt]de
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