Donnerstag – 30. April 2026
JUBILATE
Die neue Schöpfung
Sext / Mittagsgebet
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

Jesus, du Quelle unsres Heils,
der Liebe und der Sehnsucht Ziel,
Du Gott und Schöpfer aller Welt
und Mensch am Abend dieser Zeit.
Wie groß muss Deine Liebe sein:
Auf Dir liegt unsrer Sünde Last;
Du lieferst Dich dem Tode aus,
um uns vom Tode zu befrein.
Mit Macht sprengst Du der Hölle Tor,
befreist die Deinen aus der Haft.
Als Sieger thronst Du jetzt im Glanz
zu Deines Vaters rechter Hand.
Sei unsre Freude, Du allein,
und Lohn, wenn Du einst wiederkommst;
lass uns gestillt Dein Antlitz schaun
durch alle Zeit und immerdar. Amen.


Psalm 111 VIII
Danken will ich dem Herrn von ganzem Herzen *
im Kreis der Getreuen, in der Gemeinde.
Groß sind die Taten des Herrn, *
allen erfahrbar, die sich daran freun.
Hoheit und Pracht ist Sein Tun, *
Seine Gerechtigkeit besteht auf ewig.
Er hat ein Gedächtnis gestiftet Seiner Wunder, *
gnädig und barmherzig ist der Herr.
Speise gab Er denen, die Ihn fürchten, *
Er gedenkt Seines Bundes auf ewig.
Die Macht Seiner Taten machte Er kund Seinem Volk, *
ihnen zu geben das Erbe der Heiden.
Die Werke Seiner Hände sind Treue und Recht, *
verlässlich sind all Seine Gebote,
sie stehen fest für immer und ewig, *
geschaffen in Treue und Redlichkeit.
Erlösung sandte Er Seinem Volk, / Er hat Seinen Bund bestimmt auf ewig. *
Heilig und furchtgebietend ist Sein Name.
Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit, / einsichtig sind alle, die danach tun. *
Sein Ruhm bleibt bestehen für immer. +


Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

David Livingstone * 19.3.1813 † 1.5.1873
David Livingstone wurde 1813 in Blantyre nahe Glasgow geboren. Nach seiner Ausbildung zum Arzt und Missionar wirkte er ab 1840 in Südafrika. Dort grüdete er drei Missionsstationen. Sein handwerkliches Geschick und seine ärztliche Kunst waren ihm große Helfer bei der Verkündigung des Evangeliums.
Livingstone lag aber die geduldige Arbeit an einem Ort nicht. Er brach deshalb 1849 zu Entdeckungsreisen auf, die ihn in den Norden und das Innere Afrikas führten. Auf seiner ersten Reise fand er am Sambesi große Siedlungsgebiete, begegnete aber auch dem unmenschlichen Sklavenhandel. Auch seine zweite Reise, die er nach einem Aufenthalt in England im Auftrag der britischen Regierung 1858 antrat, diente der Erkundung von Siedlungsgebieten. Auf dieser Reise entdeckte er den Nyassasee. 1864 kehrte er wieder nach England zurück und schrieb seinen zweiten Reisebericht. Die dritte Reise trat er 1865 an. Auch sie geschah im Auftrag der britischen Regierung und diente dem Zweck, die Quellen der großen afrikanischen Ströme und die Wasserscheiden zu erkunden.
Nach Antritt dieser Reise galt Livingstone lange als verschollen. Eine Expedition unter Henry Morton Stanley fand ihn im November 1871 völlig erschöpft am Tanganjikasee. Livingstone wollte nicht nach England zurückkehren, da sein Auftrag noch nicht erfüllt war. Stanley blieb daher vier Monate bei ihm und wurde in dieser Zeit vom Atheisten zum Christen.
Livingstone zog weiter und kam bis zur Siedlung Ilala. Seine afrikanischen Freunde fanden ihn hier am 1. Mai 1873 tot vor seiner Bibel kniend. Livingstone hatte gesagt: „Mein Herz ist in Afrika.” Diesem Ausspruch folgend, begruben seine Freunde das Herz unter einem Baum, balsamierten seinen Körper ein und brachten ihn unter großen Mühen an die Küste, von wo aus er nach England überführt wurde. Livingstone wurde schließlich in der Westminster Abbey beigesetzt. An der Stelle, wo sein Herz begraben wurde, steht heute ein Denkmal.
Aus den Erinnerungen Stanleys an Livingstone wird deutlich, dass Livingstone im Geiste der Bergpredigt und des Franziskus demütig und friedvoll lebte und so trotz zahlreicher Überfälle, Verfolgungen und Krankheiten mit seinem ganzen Leben Christus predigte. Leider blieben aber seine Versuche, dem Sklavenhandel zu wehren, erfolglos.
Ist jemand in Christus,
so ist er eine neue Kreatur;
das Alte ist vergangen,
siehe, Neues ist geworden. (2. Kor 5,17)
Wenn dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht: »Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus! (1. Kor 15,54-57)

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Allmächtiger Gott, Du Vater des Lebens. Wir preisen Dich: Du hast Deinen Sohn Jesus Christus der ganzen Welt zum Trost gegeben. Du hast ihn zur Verherrlichung Deines Namens aus dem Grab hervorgeführt und ihn zum Fürsten des Lebens gemacht. Wir bringen Dir mit fröhlichem Herzen unsere Anbetung und unsern Dank. Schenke uns Anteil an seinem österlichen Sieg. Erfülle uns mit seinem Geist, dass wir hinfort ihm leben, der für uns auferstanden ist. In der Kraft seiner Auferstehung lasse die Schrecken des Todes überwunden sein. Lasse uns getrost der Stunde harren, da Deine Stimme auch uns rufen wird zur Auferstehung des Lebens. Wir beten Dich an:
Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
der Allmächtige,
der da ist und der da war
und der da kommt.
Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.
STILLE (drei Glockenschläge)
Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.
STILLE (drei Glockenschläge)
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.
STILLE (drei Glockenschläge)
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Der Herr unser Gott sei uns freundlich
und fördere das Werk unserer Hände.
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Vesper
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