Montag – 24. März 2025
OCULI
Bereit zum Verzicht
Sext / Mittagsgebet
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.

O sel'ger Urgrund allen Seins,
Heiland der Welt, Herr Jesus Christ,
Du Abglanz von des Vaters Licht,
Du wahrer Gott vom wahren Gott.
Wie hat die Liebe Dich gedrängt,
dass Du für uns den Tod erwählt!
Du gibst das Leben uns zurück,
das Adams Sünde uns geraubt.
Herr, Dir sei Preis und Herrlichkeit,
aus dessen Herz das Leben strömt,
Preis auch dem Vater und dem Geist
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.


Psalm 67 III
Gott sei uns gnädig und segne uns, *
Er lasse uns Sein Antlitz leuchten,
dass man auf Erden erkenne Deinen Weg, *
unter allen Völkern Dein Heil.

Die Nationen freun sich und jauchzen, *
denn Du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker mit Recht *
und lenkst die Nationen auf Erden.

Die Erde gab ihren Ertrag; *
es segne uns Gott, unser Gott!
Es segne uns Gott, /
es sollen Ihn fürchten *
alle Enden der Erde! +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Veit Dietrich * 18.12.1506 † 25.3.1549
Veit Dietrich wurde 1506 als Sohn eines Schuhmachers in Nürnberg geboren. Seine geistigen Fähigkeiten wurden früh erkannt und mit Hilfe wohlhabender Bürger konnte er das Gymnasium besuchen. 1522 begann er in Wittenberg das Theologiestudium. Hier wurde er von Philipp Melanchthon unterstützt. Noch während seines Theologiestudiums lud ihn Martin Luther um 1525 in sein Haus. Dietrich wurde ein enger Vertrauter Luthers und wirkte jahrelang als sein Sekretär. Er begleitete ihn auf seinen Reisen und fertigte Mitschriften der Vorlesungen und Predigten Luthers an, die oft als Vorlagen für den Druck dienten. Auch Luthers Tischgespräche zeichnete er ab 1531 auf. 1535 wurde er als Prediger nach Nürnberg gerufen. Seine freimütige evangelische Auslegung bescherte der Stadt manche Probleme und so wurde er 1547 für einige Zeit von seinem Dienst beurlaubt. Dietrich erkrankte schon in frühen Jahren an der Gicht. Seit 1546 konnte er kaum noch laufen, er versah dennoch weiter seinen Dienst und ließ sich auf die Kanzel tragen. Viele seiner Bücher haben große Wirkung gezeigt, seine ‚Summaria über das alte Testament’ wurden in der bayrischen Kirche lange als Andachtsbuch genutzt und seine Agende von 1543 wurde 1631 von der Stadt Nürnberg offiziell übernommen. Veit Dietrich starb am 25. März 1549 in Nürnberg.
Wer die Hand an den Pflug legt
und sieht zurück, der ist nicht geschickt
für das Reich Gottes. (Lk 9,62)
Da sprach Jesus {Er} zu allen: Wer Mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge Mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um Meinetwillen, der wird's erhalten. Denn welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nähme Schaden an sich selbst? (Lk 9,23-25)

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Du, Herr, hast die Welt geschaffen und trägst sie mit großer Kraft. Du schaffst alle Dinge täglich neu durch Dein mächtiges Wort. Du waltest im Lauf der Zeiten und erfüllst die Jahre mit Deinem Segen. Samen gibst Du und gibst die Ernte, Arbeit gibst Du und förderst das Werk unserer Hände. Inmitten der Schmerzen erquickst Du uns mit Deinem Trost, inmitten der Unrast rufst Du uns zu Sammlung und Stille. Wir beten Dich an:
Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
der Allmächtige,
der da ist und der da war
und der da kommt.
Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.
STILLE (drei Glockenschläge)
Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.
STILLE (drei Glockenschläge)
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.
STILLE (drei Glockenschläge)
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Der Herr unser Gott sei uns freundlich
und fördere das Werk unserer Hände.
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Vesper
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