Montag – 17. März 2025
REMINISCERE
Aufgerichtet zum Heil
Laudes / Morgengebet
Herr, tu meine Lippen auf,
dass mein Mund Deinen Ruhm verkündige.
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.


Psalm 5 I
Höre auf meine Worte, Herr, *
achte doch auf mein Seufzen!
Vernimm mein Schreien, /
mein König und mein Gott, *
denn zu Dir will ich beten.
Herr, am Morgen hörst Du mein Rufen, /
am Morgen trete ich vor Dich *
und halte Ausschau nach Dir.
Und ich – dank Deiner großen Güte – *
eintreten darf ich in Dein Haus,
anbeten in Deinem heiligen Tempel *
in Ehrfurcht vor Dir.
Freuen sollen sich alle, die Dir vertraun, *
auf ewig sollen sie Dich rühmen.
Beschirme sie, lass jauchzen in Dir, *
die Deinen Namen lieben!
Denn den Gerechten segnest Du, Herr, *
wie mit einem Schild deckst Du ihn mit Gnade. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 15 I
Herr, wer darf weilen in Deinem Zelt? *
Wer darf wohnen auf Deinem heiligen Berg?
Der aufrichtig wandelt *
und der Gerechtigkeit übt,
der von Herzen die Wahrheit sagt, *
nicht mit Verleumdung umherläuft,
der nicht seinem Nächsten Böses tut *
und seinen Nachbarn nicht schmäht,
der den Verworfnen verachtet, *
doch ehrt, die den Herren fürchten,
der seinen Eid nicht verändert, *
den er zu seinem Schaden schwur,
der sein Geld nicht ausleiht auf Wucher, *
sich gegen Schuldlose nicht bestechen lässt:
Wer also handelt, *
der wird ewig nicht wanken. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 10 III
Warum, Herr, stehst Du so fern, *
verbirgst Dich zur Zeit der Not?
Der Hochmut des Frevlers macht dem Gebeugten Angst: *
er fange sich in den Ränken, die er erdacht hat!
Denn der Frevler rühmt sich der Gier seines Herzens, *
er raubt und flucht und verachtet den Herrn.
Voller Hochmut denkt der Frevler: /
„Er ahndet's nicht – es gibt keinen Gott!” *
Dahin gehen all seine Gedanken.
Sein Weg gerät ihm jederzeit. /
Deine Gerichte sind fern von ihm, *
all seine Bedränger – er herrscht sie an.
Er spricht in seinem Herzen: „Gott hat's vergessen, *
Er hält Sein Antlitz verborgen und sieht es niemals.” (+)
Steh auf, Herr, erhebe Deine Hand, *
vergiss die Gebeugten nicht!
Warum darf der Frevler Gott verachten, *
in seinem Herzen sprechen: „Du greifst doch nicht ein”?
Herr, Du hörst das Verlangen der Armen, *
Du machst ihr Herz gewiss, Dein Ohr merkt auf.
Du schaffst Recht den Waisen und Unterdrückten, *
auf Erden verbreite keiner mehr Schrecken. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Morgenlesung:
Ihr verlangt ja einen Beweis dafür, dass Christus in mir redet, der euch gegenüber nicht schwach ist, sondern ist mächtig unter euch. Denn wenn Er auch gekreuzigt wurde in Schwachheit, so lebt Er doch aus Gottes Kraft. Und wenn wir auch schwach sind in Ihm, so werden wir doch mit Ihm leben aus der Kraft Gottes für euch. Erforscht euch selbst, ob ihr im Glauben steht; prüft euch selbst! Oder erkennt ihr an euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Wenn nicht, dann wäret ihr ja nicht bewährt. Ich hoffe aber, ihr werdet erkennen, dass wir nicht unbewährt sind. Wir bitten aber Gott, dass ihr nichts Böses tut; nicht damit wir als bewährt angesehen werden, sondern damit ihr das Gute tut und wir wie die sind, die nicht bewährt sind. Denn wir vermögen nichts wider die Wahrheit, sondern nur etwas für die Wahrheit. Wir freuen uns ja, wenn wir schwach sind, ihr aber mächtig seid. Wir beten auch dafür, dass ihr vollkommen werdet. (2. Kor 13,3-9)


Du Sonne der Gerechtigkeit,
Christus, vertreib in uns die Nacht,
dass mit dem Licht des neuen Tags
auch unser Herz sich neu erhellt.
Du schenkst uns diese Gnadenzeit,
gib auch ein reuevolles Herz
und führe auf den Weg zurück,
die Deine Langmut irren sah.
Es kommt der Tag, Dein Tag erscheint,
da alles neu in Blüte steht,
der Tag, der unsre Freude ist,
der Tag, der uns mit Dir versöhnt.
Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt.
Lass uns, durch Deine Gnade neu,
Dich preisen durch ein neues Lied. Amen.
Ꝟ Christus Jesus hat sich selbst gegeben
℞ für alle zur Erlösung.


Aus 1. Petr 2 IV
Christus hat für uns gelitten /
und hinterließ uns ein Vorbild, *
dass wir Seinen Spuren folgen.
Er hat keine Sünde begangen, *
in Seinem Mund fand sich kein Betrug.
Er wurde geschmäht, schmähte nicht wider, /
da Er litt, drohte Er nicht, *
sondern überließ es dem gerechten Richter.
Er trug unsere Sünden selbst hinauf *
an Seinem Leibe auf das Holz,
dass wir, der Sünde gestorben, *
der Gerechtigkeit leben:
Fürwahr, Er trug unsre Krankheit /
und lud auf sich unsre Schmerzen, *
durch Seine Wunden sind wir geheilt. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Beten wir zu Gott, der uns Menschen berufen hat, damit wir einander helfen. dass er uns belebt und stärkt, darum rufen wir ihn an:
Gott, zeige Dein Erbarmen.
In der Taufe hast Du uns Deinen Geist geschenkt, Lass Seine Liebe unser Tun bestimmen. - Bewahre uns in dieser Woche in Deinem Frieden und behüte uns vor Irrtum und Ungerechtigkeit. Wir rufen:
Gott, zeige Dein Erbarmen.
Lass uns in allen, die uns begegnen, Dein Ebenbild erkennen. - Lehre uns, die Lasten Anderer mitzutragen und ihre Eigenarten gelten zu lassen. Wir rufen:
Gott, zeige Dein Erbarmen.
Schenke uns Deinen Geist, der uns gütig, geduldig und freundlich macht. -Lass die Arbeit, die wir im Schweiß unseres Angesichts tun, nicht erfolglos sein. Wir rufen:
Gott, zeige Dein Erbarmen.
Gib, dass wir die Bereitschaft zu Hingabe und Verzicht nicht verlieren.-Mach uns, trotz aller Zwänge der Tage, zu freien Menschen. Wir rufen:
Gott, zeige Dein Erbarmen.
König des Himmels und der Erde, lenke und heilige heute unser Herz und unseren Leib, unsere Gedanken, Worte und Werke. Gib, dass wir tun, was Du gebietest, und mit Deiner Hilfe das Heil erlangen und frei werden hier und auf ewig. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Amen.
Lasst uns den Herren preisen!
Gott sei ewig Dank.
Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.
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Sext
Vesper
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