Donnerstag – 6. März 2025
ASCHERMITTWOCH
Selbstprüfung und Umkehr
Laudes / Morgengebet
Herr, tu meine Lippen auf,
dass mein Mund Deinen Ruhm verkündige.
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.


Psalm 63 VI
Gott, Du mein Gott, Dich suche ich, *
nach Dir dürstet meine Seele.
Nach Dir schmachtet mein Leib *
wie lechzendes und dürres Land.
So schaue ich aus nach Dir im Heiligtum, *
Deine Macht und Deine Herrlichkeit zu sehn.
Denn Deine Güte ist besser als Leben; *
darum sollen Dich preisen meine Lippen.
So will ich Dich loben mein Leben lang, *
in Deinem Namen die Hände erheben.
Wie von Milch und Honig
wird meine Seele satt, *
mit jubelnden Lippen singt mein Mund.
Wenn ich Deiner gedenke auf meinem Lager, *
so wache ich nachts und sage zu Dir:
„Ja, Du wurdest mir zum Helfer, *
im Schatten Deiner Flügel bin ich froh.”
An Dir hängt meine Seele, *
Deine Rechte hält mich. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 141 I
Herr, ich rufe Dich, eile zu mir; *
hör meine Stimme, wenn ich Dich rufe!
Als Rauchopfer gelte vor Dir mein Gebet, *
als Abendopfer meiner Hände Erheben.
Stelle, Herr, eine Wache vor meinen Mund, *
bewahre das Tor meiner Lippen.
Lass mein Herz sich nicht neigen
zu bösem Wort, *
dass ich keinen Frevel begehe
zusammen mit Menschen, die Böses tun – *
ihre Leckerbissen will ich nicht kosten!
Mag ein Gerechter mich schlagen –
es ist Gnade, /
mag er mich züchtigen – es ist wie Salböl, *
mein Haupt wird sich dagegen nicht wehren.
Auf Dich, Herr, richte ich meine Augen, /
bei Dir will ich mich bergen, *
schütte mein Leben nicht aus. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 31 A VIII
Herr, auf Dich traue ich, /
lass mich doch niemals scheitern, *
rette mich nach Deiner Gerechtigkeit!
Neige Dein Ohr zu mir, *
und reiß mich bald heraus!
Sei mir ein schützender Fels, *
eine Burg, mir zu helfen!
Denn Du bist mein Fels und meine Burg, *
treu Deinem Namen führe und leite mich.
Befreie mich aus dem Netz, /
das sie mir heimlich legten, *
denn Du bist meine Zuflucht!
In Deine Hände befehle ich meinen Geist, *
Du hast mich erlöst, Herr, Du treuer Gott.
Ich bin fröhlich und freue mich Deiner Güte, /
denn Du hast angesehen meine Armut, *
Dich angenommen meiner Bedrängnis;
Du übergibst mich nicht
in die Hand des Feindes, *
Du stellst meine Füße auf weiten Raum. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Morgenlesung:
Und man sandte Bethel-Sarezer und Regem-Melech und seine Leute, um den Herrn anzuflehen und die Priester am Hause des Herrn Zebaoth und die Propheten zu befragen: Muss ich immer noch im fünften Monat weinen und enthaltsam sein, wie ich es nun so viele Jahre getan habe? Und des Herrn Zebaoth Wort geschah zu mir: Sage allem Volk im Lande und den Priestern und sprich: Als ihr fastetet und Leid trugt im fünften und siebenten Monat diese siebzig Jahre lang, habt ihr da wirklich für Mich gefastet? Und wenn ihr esst und trinkt, esst und trinkt ihr da nicht für euch selbst? Ist's nicht das, was der Herr durch die früheren Propheten predigen ließ, als Jerusalem bewohnt war und sicher samt seinen Städten ringsum und Leute im Südland und im Hügelland wohnten. Und des Herrn Wort geschah zu Sacharja: So sprach der Herr Zebaoth: Richtet recht, und ein jeder erweise seinem Bruder Güte und Barmherzigkeit, und bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen, und denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen! Sie aber weigerten sich aufzumerken und kehrten mir störrisch den Rücken zu und verstopften ihre Ohren, dass sie nicht hörten, und machten ihre Herzen hart wie Diamant, damit sie nicht hörten das Gesetz und die Worte, die der Herr Zebaoth durch Seinen Geist sandte durch die früheren Propheten. Daher ist so großer Zorn vom Herrn Zebaoth gekommen. Und es ist so ergangen: Gleichwie gepredigt wurde und sie nicht hörten, so wollte Ich auch nicht hören, als sie riefen, spricht der Herr Zebaoth. (Sach 7,2-13)


Du Sonne der Gerechtigkeit,
Christus, vertreib in uns die Nacht,
dass mit dem Licht des neuen Tags
auch unser Herz sich neu erhellt.
Du schenkst uns diese Gnadenzeit,
gib auch ein reuevolles Herz
und führe auf den Weg zurück,
die Deine Langmut irren sah.
Es kommt der Tag, Dein Tag erscheint,
da alles neu in Blüte steht,
der Tag, der unsre Freude ist,
der Tag, der uns mit Dir versöhnt.
Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt.
Lass uns, durch Deine Gnade neu,
Dich preisen durch ein neues Lied. Amen.
Ꝟ Christus Jesus hat sich selbst gegeben
℞ für alle zur Erlösung.


Aus 1. Petr 2 VIII
Christus hat für uns gelitten /
und hinterließ uns ein Vorbild, *
dass wir Seinen Spuren folgen.
Er hat keine Sünde begangen, *
in Seinem Mund fand sich kein Betrug.
Er wurde geschmäht, schmähte nicht wider, /
da Er litt, drohte Er nicht, *
sondern überließ es dem gerechten Richter.
Er trug unsere Sünden selbst hinauf *
an Seinem Leibe auf das Holz,
dass wir, der Sünde gestorben, *
der Gerechtigkeit leben:
Fürwahr, Er trug unsre Krankheit /
und lud auf sich unsre Schmerzen, *
durch Seine Wunden sind wir geheilt. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Herr, himmlischer Vater, Du lässt es Tag werden aus der Nacht. Du führst die Sonne empor und erweckst uns am Morgen. Du gibst unserer Seele neue Kraft. Herr unser Gott, groß sind Deine Wunder, heilig sind Deine Ordnungen, tief sind Deine Geheimnisse. Dich rufen wir an:
Stärke uns den Glauben.
Wir leben von Deiner Gnade. Sende uns in die Welt, erleuchtet mit Deiner Wahrheit, getragen von Deiner Barmherzigkeit, gebunden in Deinem Willen, gestärkt durch Deine Verheißung. Dich rufen wir an:
Stärke uns den Glauben.
Segne alle Arbeit auf Deinem Ackerfeld. segne alle Deine Botinnen und Boten. Segne den Samen Deines Wortes und lass ihn Frucht bringen. Nimm auch unseren Dienst in Gnaden an und segne das Werk dieses Tages für Dein Reich. Dich rufen wir an:
Stärke uns den Glauben.
Segne alle Arbeit der Liebe, alle Werke der Barmherzigkeit. Segne alle, die in Dir verbunden sind. segne Deine Kirche und lass sie zum Segen werden unter den Völkern. Dich rufen wir an:
Stärke uns den Glauben.
Du baust Dein Reich unter uns; Du baust Dein Reich in aller Welt. Herr, wir glauben, hilf unserem Unglauben. Dich rufen wir an:
Stärke uns den Glauben.
Gott, Du weißt wie es um uns Menschen steht. Verstrickt in den Kreislauf des Bösen sind wir nicht imstande, die Sünde fortzuschaffen aus unserer Welt. So kommen wir zu Dir und bitten um Gnade um Jesu Christi willen, der alle Sünde dieser Welt getragen hat bis in den Tod und lebt zu unserer Gerechtigkeit durch Dich in Ewigkeit.
Amen.
Lasst uns den Herren preisen!
Gott sei ewig Dank.
Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.
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Sext
Vesper
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