Freitag – 14. Februar 2025
VIERTER SONNTAG VOR DER FASTENZEIT
Der Herr der Naturmächte
Laudes / Morgengebet
Herr, tu meine Lippen auf,
dass mein Mund Deinen Ruhm verkündige.
Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.


Psalm 51 A IV
Gott, sei mir gnädig nach Deiner Güte, *
nach Deinem reichen Erbarmen
tilge meine Sünden!
Wasche mich rein von meiner Schuld, *
und reinige mich von meiner Sünde!
Denn ich erkenne meine Missetat, *
und meine Sünde ist mir immer vor Augen.
An Dir allein hab ich gesündigt, *
und getan, was vor Dir böse ist.
So behältst Du recht in Deinem Urteil, *
und stehst lauter da, wenn Du richtest.
Siehe, zwar bin ich geboren in Schuld, *
in Sünde, seit mich die Mutter empfing.
Doch Dir gefällt Wahrheit im Verborgenen, *
und im Geheimen tust Du mir Weisheit kund.
Entsündige mich mit Ysop, so werde ich rein, *
wasche mich, so werde ich weißer als Schnee!
Lass mich hören Freude und Wonne, *
die Glieder sich freun, die Du zerschlagen hast.
Verbirg Dein Antlitz vor meinen Sünden *
und tilge alle meine Schuld! +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 7 II
Herr, mein Gott, bei dem ich mich berge!*
Rette mich vor meinem Verfolger,
dass er mich nicht zerreißt wie ein Löwe, *
mich zerfleischt – und keiner rettet mich.
Hab ich solches getan, Herr, mein Gott, *
und klebt Unrecht an meinen Händen,
tat ich meinem Freund etwas Böses an, *
beraubte den, der mich grundlos bedrängt,
so verfolge der Feind mich, hole mich ein, /
er zertrete mein Leben am Boden, *
lege meine Ehre in den Staub.
Steh auf, Herr, in Deinem Zorn, *
erheb Dich gegen den Grimm meiner Feinde!
Wach auf, Du mein Gott, *
Du hast Gericht geboten:
die Schar der Völker umgebe Dich, *
doch Du – throne über ihnen in der Höhe!
Der Herr hält Gericht über die Völker! /
Schaffe mir Recht, Herr, nach meiner Wahrheit, *
es geschehe mir nach meiner Unschuld.
Die Bosheit der Frevler nehme ein Ende, *
den Gerechten aber lass bestehn!
Du prüfst auf Herz und Nieren, *
ein gerechter Gott.
Mein Schild über mir ist Gott, *
Er rettet die redlichen Herzen.
Preisen will ich den Herrn, denn Er ist gerecht, *
will singen dem Namen des Herrn, des Höchsten. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Psalm 107 C III
Dankt dem Herrn, denn Er ist freundlich, *
und ewig währt Seine Güte.
So sollen sagen die Erlösten des Herrn, *
die Er befreit hat aus der Hand der Bedränger.
Er hat sie aus den Ländern versammelt, /
vom Aufgang und vom Untergang, *
vom Norden und vom Meer. +

Sie befuhren das Meer auf Schiffen, *
trieben Handel auf großen Wassern,
sie sahen die Werke des Herrn, *
Seine Wunder in der Tiefe.
Er gebot – es erhob sich ein Sturm, *
der türmte die Wogen hoch.
Sie stiegen hinauf in den Himmel, /
fuhren hinab in die Fluten, *
ihr Herz verzagte vor Not:
Sie schwankten und wankten wie trunken, *
all ihre Weisheit war am Ende!
Da schrien sie zum Herrn in ihrer Not, *
der führte sie aus ihrer Bedrängnis.
Er brachte den Sturm zur Stille, *
die Wellen des Meeres schwiegen.
Sie freuten sich, denn es wurde ruhig, *
Er führte sie zum ersehnten Hafen.
Die sollen dem Herrn danken für Seine Güte, *
für Sein wunderbares Tun an den Menschen,
in der Gemeinde Ihn hoch erheben *
und im Kreis der Alten Ihn rühmen. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Morgenlesung:
Jesus {Und Er} trieb einen Dämon aus, der war stumm. Und es geschah, als der Dämon ausfuhr, da redete der Stumme, und die Menge verwunderte sich. Einige aber unter ihnen sprachen: Er treibt die Dämonen aus durch Beelzebul, den Obersten der Dämonen. Andere aber versuchten Ihn und forderten von Ihm ein Zeichen vom Himmel. Er aber kannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet und ein Haus fällt über das andre. Ist aber der Satan auch mit sich selbst uneins, wie kann sein Reich bestehen? Denn ihr sagt, Ich treibe die Dämonen aus durch Beelzebul. Wenn aber Ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. Wenn Ich aber durch den Finger Gottes die Dämonen austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen. Wenn ein gewappneter Starker seinen Palast bewacht, so bleibt, was er hat, in Frieden. Wenn aber ein Stärkerer über ihn kommt und überwindet ihn, so nimmt er ihm seine Rüstung, auf die er sich verließ, und verteilt die Beute. Wer nicht mit Mir ist, der ist gegen Mich; und wer nicht mit Mir sammelt, der zerstreut. (Lk 11,14-23)


Nun lass uns neu beginnen, Herr,
an diesem Tag, der vor uns liegt.
Gib uns den Mut, dass unverzagt
wir Dich bezeugen in der Welt.
Wenn wir als Toren vor der Welt
im Zeichen Deines Kreuzes stehn,
hilf uns erkennen, Jesus Christ,
dass wir Dir folgen auf dem Weg.
Schenk uns den Glauben, dass Du wirkst
in unsrer Schwachheit, unsrer Not,
gib, Vater, uns im Sohn den Geist
und neue Hoffnung auf Dein Reich. Amen.
Ꝟ Fülle uns früh mit deiner Gnade,
℞ so wollen wir rühmen und fröhlich sein.


Benedictus V
Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! *
Denn Er hat besucht und erlöst Sein Volk
und hat uns erweckt eine Macht des Heiles *
im Hause Seines Dieners David;
wie Er geredet hat von Ewigkeit her *
durch den Mund Seiner heiligen Propheten,
uns zu erretten von unsern Feinden *
und aus der Hand aller, die uns hassen;
Sich unsrer Väter zu erbarmen, /
zu gedenken Seines heiligen Bundes, *
des Eides, geschworen unserm Vater Abraham;
uns zu geben, dass wir, erlöst aus der Hand der Feinde, *
Ihm dienen ohne Furcht
in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
vor Seinen Augen unser Leben lang.
Und du, Kind, wirst genannt „Prophet des Höchsten”, /
denn du wirst dem Herrn vorangehn, *
zu bereiten Seinen Weg,
Seinem Volk zu bringen Erkenntnis des Heils *
in der Vergebung ihrer Sünden;
durch das herzliche Erbarmen unseres Gottes *
besucht uns das aufgehende Licht aus der Höhe,
denen zu leuchten, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, *
und unsre Füße zu richten auf den Weg des Friedens. +

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Kyrie eleison.
Christe eleison. Kyrie eleison.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name . . .
Zu Christus, der gestorben ist, um uns von der Macht des Bösen zu erlösen, zu Ihm, der bis zuletzt Trauernde getröstet hat - rufen wir:
Du hast den bitteren Tod am Kreuz auf Dich genommen. Gedenke unser in Deinem Reich. - Wende unser Geschick, die wir durch unsere Eigensucht von Gott getrennt sind, und öffne uns die Tür zum Vater. Wir rufen:
Herr, erbarme Dich.
Wo wir zu versagen drohen, sieh uns an, dass wir Dich nicht verleugnen. - Wer ein Kreuz zu tragen hat, den lass erkennen, dass es zum Heile dient. Wir rufen:
Herr, erbarme Dich.
Wandle das Weinen der Niedergeschlagenen in Zuversicht; gib den Leidenden Geduld und Kraft. - Die Vertriebenen, Verbannten und Geflohenen lass in ihre Heimat zurückkehren. Wir rufen:
Herr, erbarme Dich.
Höre das Seufzen der Sterbenden, sei bei ihnen in ihrer letzten Stunde, dass sie ihren Geist in Gottes Hand befehlen. - Die als Märtyrer Dir treu sind bis in den Tod, lass die Krone des Lebens empfangen. Wir rufen:
Herr, erbarme Dich.
Du Gott des Erbarmens. Durch die Erniedrigung Deines Sohnes hast Du die gefallene Menschheit wieder aufgerichtet und aus der Knechtschaft der Sünde befreit. Erfülle uns mit Freude über die Erlösung und führe uns zur ewigen Vollendung durch ihn, Jesus Christus, unseren Herrn.
Amen.
Lasst uns den Herren preisen!
Gott sei ewig Dank.
Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.
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Sext
Vesper
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